GEWERKSCHAFTER U. BILDERBERGER WAS SOLL DAS




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GEWERKSCHAFTER U. BILDERBERGER WAS SOLL DAS

Beitragvon Mäuschen » Mo 31. Jul 2017, 13:44

Was hatte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske bei den Bilderbergern zu suchen?

Für viele Gewerkschafter war es skandalös, dass der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen der Einladung zur diesjährigen Bilderberg-Konferenz Folge leistete. Einige wollten das gar nicht glauben – für die gab es im Netz ein Foto, das Frank Bsirske bei der Ankunft am Dulles Airport in Washington zeigt. Für die ganz Ungläubigen war dem noch die Telefonnummer beigefügt, unter der man Mister Frank Bsirske im Hotel Westfields Marriott Washington verlangen und zur Teilnahme an der Konferenz persönlich hätte befragen können.

Die Aufregung, nicht nur in Gewerkschaftskreisen, ist verständlich, schließlich möchten alle wissen, was Frank Bsirske bei den Bilderbergern zu suchen hatte.

Bei der Beantwortung der Frage hilft vielleicht mehr Wissen über die Bilderberg – Konferenz

Gegründet wurde der sagenumwobene Klub der Bilderberger, der die Öffentlichkeit bei seinen Treffen ausschließt, im Jahr 1954 von den Gründervätern Denis Healey, Joseph Retinger, David Rockefeller und Prinz Bernhard der Niederlande im Tagungshotel Bilderberg nahe der holländischen Stadt Arnheim.

Vertreter aus Politik, Industrie, Finanzwelt, Medien sowie Bildung, Wissenschaft und Hochadel werden alljährlich geladen, um über aktuelle Themen zu debattieren.

Das offizielle erklärte Ziel des Bilderbergs ist es, den Dialog zwischen Europa und den USA zu stärken, doch waren und sind die Bilderberger immer schon für die Hyperglobalisierung gewesen. Sie sind die Vollstrecker der Ideologie der Ausnutzung von Ungleichheiten auf dem Globus, der Ausbeutung der Beschäftigten für die Profitmaximierung der weltweit agierenden Konzerne, der Steuerhinterziehung und Vermeidung der Einhaltung von Umweltauflagen.

Deshalb, drückt die Frage umso mehr, was macht der „grüne“ Gewerkschaftsvorsitzende Bsirske bei diesen Leuten und warum ist er dabei.
Frank Bsirske war erstmals zur Bilderberg-Konferenz eingeladen worden. Warum gerade er die ersten Tage im Juni im luxuriösen Westfields Marriott Hotel von Chantilly in der Nähe von Washington D.C. verbringen durfte, erklärte die Dienstleistungsgewerkschaft so: Frank Bsirske „wolle sich mit seinen Positionen an einem Gedankenaustausch beteiligen“.

Mehr werden wir auch nicht erfahren, denn was genau zwischen den Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Militär und Wissenschaft besprochen wird, bleibt geheim und die Teilnehmer sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Was wir aber wissen ist, dass die Bilderberg-Konferenz der Bilderberg eine Schöpfung der NATO ist und darauf abzielt, die „Leader“ zu überzeugen und durch sie die öffentliche Meinung zu manipulieren, damit sie die Bilderberg-Konzepte annimmt und die Aktionen der Allianz teilt, ganz eng in Zusammenarbeit mit den betreffenden Geheimdiensten.

Die alljährlich stattfindende Tagung von 100 bis 140 Teilnehmern der „westlichen Prominenz“ aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt treffen sich an wechselnden Orten. Dem informellen Treffen umgibt die inszenierte große Geheimhaltung, es gibt weder Pressekonferenzen noch Tagungsprotokolle. Wer an der jährlich stattfindenden Konferenz teilnehmen darf, ist abhängig von einer Einladung durch den Vorsitzenden und die beiden ehrenamtlichen Generalsekretäre, die dann nach Beratung und Empfehlung des Lenkungsausschusses erfolgt.

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt so, dass eine „wohlinformierte, ausgeglichene Diskussion“ über die vorgegebenen Tagesordnungspunkte sichergestellt werde. Bei den Teilnehmern der Bilderbergkonferenz handelt es sich hauptsächlich um die Manager von globalen Konzernen, die die Beschäftigten weltweit ausbeuten.

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von Anzeige » Mo 31. Jul 2017, 13:44

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Re: GEWERKSCHAFTER U. BILDERBERGER WAS SOLL DAS

Beitragvon Andreas Krödel » Mo 31. Jul 2017, 18:28

auch hier liegt die Antwort auf der Hand: Gewerkschaften, ursprünglich auch die "Grünen" sind Gegener solcher "Eliten". Lädt man sie aber ein, gibt ihnen eine winzigen Teil des "Reichtums" wenigstens mal zum Fühlen, sprechen miteinander dort, wo die Reichen mitreden, bestimmen sie auch mit, wenn das "Schule" macht, gibt es eine Bilderberger - Gewerkschaft und die Bilderberger - Grünen, brav fressen sie, was vom Tisch dieser "Mächtigen" abfällt und die jahrhunderte alte Feindschaft zerbröckelt.
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Re: GEWERKSCHAFTER U. BILDERBERGER WAS SOLL DAS

Beitragvon Birgit Kühr » Mo 31. Jul 2017, 22:48

Gewerkschaften sollten auch parteiunabhängig arbeiten. Das machen sie aber nicht.
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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