Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)




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Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)

Beitragvon Paolo_Pinkel » Di 19. Aug 2014, 10:28

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage - Moi"
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==> Meldetermin
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von Anzeige » Di 19. Aug 2014, 10:28

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Re: Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)

Beitragvon sixthsense » Mi 20. Aug 2014, 21:06

Ergänzend wäre noch die Individualbeschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hinzuzufügen. ;Prima:
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Re: Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)

Beitragvon Paolo_Pinkel » Mi 20. Aug 2014, 22:12

Danke für den Hinweis. Diese wäre gegeben, wenn das BVerfG abschlägig entscheidet, denke ich. Weißt du, wie die Kostenstruktur aussieht, wenn man sowas machen möchte?
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Re: Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)

Beitragvon sixthsense » Do 21. Aug 2014, 06:55

Paolo_Pinkel hat geschrieben:Danke für den Hinweis. Diese wäre gegeben, wenn das BVerfG abschlägig entscheidet, denke ich. Weißt du, wie die Kostenstruktur aussieht, wenn man sowas machen möchte?


Konnte dazu bislang selbst nichts finden, aber ich gehe mal davon aus, dass außer den ggf. anfallenden Anwaltskosten, Reisekosten etc. keine weiteren Kosten entstehen. Bin mir da allerdings nicht 100% sicher, konnte hierzu jedenfalls weder eine eindeutige Regelung in der EMRK noch sonstwo entdecken.

Im Übrigen ist die Individualbeschwerde nicht nur in Bezug auf die EMRK möglich: Gemäß Art. 2 des ersten Fakultativprotokoll (BGBl. 1992 II S. 1247; UNTS Vol. 999 p. 171) zum Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte [IPbpR] (BGBl. 1973 II S. 1534; UNTS Vol. 999 p. 171) können Einzelpersonen deren Rechte aus dem IPbpR verletzt wurden eine Mitteilung an den UN-Ausschuß für Menschenrechte machen, sofern der inländische Rechtsweg vollständig ausgeschöpft wurde - anonyme oder missbräuchliche Mitteilungen sind gem. Art. 3 des ersten Fakultativprotokolls zum IPbpR unzulässig.
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Re: Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)

Beitragvon Birgit Kühr » Do 21. Aug 2014, 13:14

Ich habe die Grafik etwas angepasst, damit man alles schön lesen kann.

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Re: Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)

Beitragvon Paolo_Pinkel » Do 21. Aug 2014, 14:48

Gibt es da auch die Möglichkeit der PKH bei dieser Individuelbeschwerde?
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Re: Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)

Beitragvon sixthsense » Do 21. Aug 2014, 15:24

Sofern Anwaltszwang vorhanden ist, müsste es das eigentlich auch geben.

Ich habe hierzu mal ein Urteil des EGMR gefunden, wo es auch um Gerichtskosten geht. Die Abschnitte B. und C. dürften hierfür aufschlussreich sein => http://www.coe.int/t/d/menschenrechtsge ... 0729-C.asp
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Re: Optische Darstellung des Rechtsweges im SGB II (SGG)

Beitragvon Birgit Kühr » Do 21. Aug 2014, 15:25

Meint ihr das?



ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE ZULÄSSIGKEIT DER
Individualbeschwerde Nr. 23947/03
D. E.
gegen Deutschland
http://www.coe.int/t/d/menschenrechtsge ... 410-de.asp


Rechtssache V. gegen DEUTSCHLAND
(Individualbeschwerde Nr. 36894/08)
http://www.bmjv.de/SharedDocs/EGMR/DE/2 ... 94-08.html


In dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde
https://www.bundesverfassungsgericht.de ... 38008.html


Rechtssache R. gegen DEUTSCHLAND (Individualbeschwerde Nr. 46344/06)
http://www.bmj.de/SharedDocs/EGMR/DE/20 ... 44-06.html
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