Ausflüge in Schultütenfabrik verboten




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Zwickauer SPD-Bürgermeisterin untersagt Kindern Besuch......

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 5. Jul 2019, 11:49

Zwickauer SPD-Bürgermeisterin untersagt Kindern Besuch der Zuckertütenfabrik

Sachsen/Zwickau – Zwickaus SPD-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß verbietet den städtischen Kindergärten Ausflüge in die Zuckertütenfabrik nach Lichtentanne und schafft damit eine beliebte Tradition ab.

„Die spitzen bunten Behältnisse begeistern alljährlich ABC-Schützen auf`s Neue. So mancher fiebert schon Wochen vorher dem Schulanfang entgegen, in dem Wissen, dass ihm dann die bunte Tüte überreicht wird. Die traditionsreiche Tüte ist ein Riesenthema bei Kindern. Was liegt das also näher, dass Kinder einmal mit eigenen Augen sehen können, wie ein derartiges Utensil hergestellt wird?“, schreibt das Magazin Frauenpanorama und teilt mit, dass mit der Zwickauer Tradition, bei der Kindergartenkinder seit 15 Jahren Ausflüge zum Zuckertütenhersteller Roth nach Lichtentanne pilgern, um mit staunenden und vor Vorfreude glänzenden Augen vor Ort zu sehen, wie die bunten Tüten entstehen.


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https://www.journalistenwatch.com/2019/ ... meisterin/
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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von Anzeige » Fr 5. Jul 2019, 11:49

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Ausflüge in Schultütenfabrik verboten

Beitragvon Mäuschen » Sa 6. Jul 2019, 10:10

1In Zwickau gibt es die SPD Oberbürgermeisterin Pia Feindeis, sie ist bekannt für ihre "eigenen" Ansichten, die Zwickauer und auch andere Bürger erstaunen. Hier nun eine weitere Ansicht von Frau Findeis.

Für Sie berichtet
Michael Stellner

Zwickauer Kitas dürfen die Schultütenfabrik Roth nicht mehr besuchen. Die Firma macht dagegen mobil und erhält Unterstützung. Jetzt hat die Stadt ihren Schritt begründet.

Zwickau/Lichtentanne.

Der Streit kam unerwartet, zudem unerwartet heftig, und die Sympathien scheinen schon jetzt klar verteilt. Am Dienstag machte die Schultütenfabrik Roth aus Lichtentanne im Netz publik, dass die Stadt Zwickau ihren städtischen Kindergärten verboten hat, die Firma zu besuchen. Wohl aus "wettbewerbsrechtlichen Gründen", wie Roth aus einer E-Mail der Stadtverwaltung zitiert, um gleich anzufügen, dass die Firma das überhaupt nicht nachvollziehen könne. Schließlich sei man der einzige Zuckertütenhersteller im Umkreis von 50 Kilometern, und die Kindergarten-Kinder würden den Ausflug stets als Höhepunkt wahrnehmen.
Die Empörung darüber folgt auf dem Fuß. Auf der Firmenseite im sozialen Netzwerk sprechen Eltern ihre Unterstützung aus und kritisieren die Stadt scharf. Am Mittwoch sind dort bereits mehrere hundert Kommentare zu finden. Der Zwickauer Landtagsabgeordnete Gerald Otto (CDU) meldet sich zu Wort: "So geht Wirtschaftsförderung jedenfalls nicht und es wird über diese Auffassung noch in den Gremien des Stadtrates zu reden sein!" Star-Tätowierer Randy Engelhard, der in sozialen Netzwerken 200.000 Menschen erreicht, kommentiert: "Da ist es wieder unser schönes Zwickau. Ich glaub, so etwas sinnloses gibt es nur bei uns!?"

Die Stadt hat inzwischen auf Anfrage der "Freien Presse" ihre Entscheidung begründet. Demnach sind die Besuche der Kinder in der Zuckertütenfabrik mehr als nur ein netter Ausflug. Die Rede ist von Wettbewerbsverzerrung. "Hinweisen zufolge sollen Kinder, die zuvor mit der Kita die Firma Roth besuchten, auffällig häufig Zuckertüten dieser Firma ausgesucht haben", sagt Stadtsprecher Mathias Merz. "Es war sogar die Rede von immer." Noch deutlicher wurde OB Pia Findeiß (SPD), die gegenüber Radio Zwickau sagte: "Es hat Beschwerden von Händlern gegeben, die ein ähnliches Sortiment wie Roth anbieten."

Die Firma streitet nicht ab, die Führungen nicht ganz uneigennützig anzubieten. Man zeige selbstverständlich die eigenen Produkte, um das Interesse daran zu steigern. Davon würden nicht zuletzt die Händler profitieren, die Roth-Schultüten im Sortiment hätten. Das stehe aber bei den Exkursionen nicht im Vordergrund. "Wäre es eine Werbeveranstaltung im Stil einer Kaffeefahrt, würden nicht über so viele Jahre Kindergärten immer und immer wieder zu uns kommen", schreibt das Unternehmen.

Den Angaben aus dem Zwickauer Rathaus zufolge waren zumindest die Besuche der städtischen Kitas bisher überschaubar. Gerade einmal sechs Einrichtungen seien in den vergangenen Jahren zum Schultüten-Hersteller gefahren, sagt Sprecher Merz. Und betont, dass mit dem Ausflugsverbot in keiner Weise eine negative Werbung für die Firma oder ihre Schultüten verbunden sei. :Du DU:

2 Man könnte meinen es gibt nichts Wichtigeres in der Kommunalpolitik z. B., dass sich eine OBin mit solch einer Nichtigkeit beschäftigt, wundert sich da noch einer über den Verfall der SPD.



https://www.freiepresse.de/zwickau/zwic ... el10555189


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