Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.




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Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Galeerensklave » Fr 5. Apr 2013, 21:23

Wo früher wunderbare Bäume standen,kann man stattdessen jetzt Zäune bewundern,ein fantastisches Stadtbild ist entstanden,Stuttgart wird von Tag zu Tag schöner.

Meine Lieblingsbilder,Bild 37 und 54,toll,Danke Herr Kretschmann!

https://picasaweb.google.com/112478480755709713158/MorgensInStuttgart05042013
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von Anzeige » Fr 5. Apr 2013, 21:23

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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 5. Apr 2013, 21:31

Es sind ja nicht nur Bäume gestorben. Viele Personen wurden verletzt und Massen von Menschen waren geschockt über die Brutalität der Polizei. :furchtbar wuetend:

Die Natur und die Menschen mussten einen hohen Preis zahlen, für ein Objekt was niemand braucht.
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Galeerensklave » Do 23. Mai 2013, 16:15

Tomoko Arai dokumentiert auf wunderbare Art und Weise die einmalige Schönheit im Rosensteinpark, der von skrupellosen Geschäftemachern zur Baustelle umgewandelt werden soll, es ist einfach unglaublich, was hier unter einer grünroten Regierung alles möglich ist.

Zitat von Berufslügner Dietrich (Pressesprecher der Bahn): S21 ist in seinem Kern ein grünes Projekt und wirkt sich positiv auf den Klimaschutz in der gesamten Region aus.“

:kotzen:

http://stuttgarter-schlossgarten.de/aktuell.htm
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Birgit Kühr » Do 23. Mai 2013, 20:28

Egal ob schwarz, gelb, rot oder grün. Für alle zählt nur der Profit und die Macht, die sie ausüben, wenn sie an der Macht sind.

Ps. das sind wundervolle Bilder und ein guter Bericht.
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Das Ding » Do 23. Mai 2013, 20:49

und " Fluegel TV " ist eine gute sache sich aktuell zu informieren :Prima: :Prima:
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Andreas Krödel » Fr 24. Mai 2013, 09:40

ja, ob Stuttgart oder Berlin, wer wie ich mal in irgendwelcher Weise an "öffentlichen Bauprojekten" mitgewirkt hat, solch "Scheiss" ist eigentlich nicht nachvollziehbar, aber eben die logische Antwort auf "Billiganbieter", fehlenden Sachverstand seitens der überforderten Angestellten in den Behörden, Planungsbüros und "Sachverständigen", wer sich eben zu Minimalkosten "verkaufen" muss, da bleit die Qualität außen vor!
Von "Sicherheit" oder anderen Dingen wie Lärm oder Umwelt, lasst mich dazu lieber schweigen, nicht umsonst bin ich Staatsgegner, Gegner gegen das Regime!
:furchtbar wuetend: :rauchen:
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Das Ding » Fr 24. Mai 2013, 21:21

jepp ... du sagst es ! :Prima: :Prima: :lach:
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Galeerensklave » Mi 12. Jun 2013, 21:05

http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/115/methode-merkel-1243.html

Interessantes Interview mit Volker Lösch, lesenswert.
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Birgit Kühr » Mi 12. Jun 2013, 21:39

Ich habe Mal ein bißchen kopiert.

Merkel ist die größte Laienspielerin,
Mit dieser Aussage hat er vollkommen Recht.

Aber glauben Sie denn im Ernst, dass S 21 noch zu kippen ist?
Selbstverständlich! Es wird hier an ganz vielen Fronten gekämpft: Juristisch, auf der Straße, in der Politik, mit zivilem Ungehorsam, und und und. Dazu kommt: Nach der Bundestagswahl wird eine neue Situation entstehen. Jetzt halten alle still, Merkel will die Wahl gewinnen. Aber was passiert danach? Die Kosten werden ja nicht bei der Steigerung bleiben, die vom DB-Aufsichtsrat im Dezember 2012 infamerweise abgenickt wurde. Es wird neue Probleme geben, schon bei der schieren Durchführbarkeit des Baus. Es wird bei den Bohrungen Probleme geben, beim Brandschutz ist vieles nach wie vor ungeklärt.

Wen klagen Sie an?
Da weiß man doch gar nicht, wo man anfangen soll! Der Ministerpräsident, der, bevor wir ihn mit unseren Stimmen ins Amt gehievt haben, mit uns häufig auf der Protest-Bühne stand, müsste sich zum Beispiel dafür engagieren, dass die Volksabstimmung wiederholt wird! Denn die "schwäbische Hausfrau", die Merkel so gerne bemüht, weiß ganz genau, was viereinhalb, was sechs oder acht, was zehn Milliarden sind. Auch in der Provinz lassen sich Leute ungern verarschen. Und sie wurden vorsätzlich betrogen. Eine Volksabstimmung zum jetzigen Zeitpunkt würde ein klares "Nein" gegen S 21 ergeben.



Warum kommt S 21 nicht?
Weil der Widerstand in der Bevölkerung zu groß und zu nachhaltig ist. Weil er sich nicht kleinkriegen lässt. Weil er nicht aufhören wird. Weil irgendein Argument, irgendein Fakt oder irgendein Umstand dieses Projekt scheitern lassen wird
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Galeerensklave » Di 16. Jul 2013, 22:08

Ich melde mich mal wieder von unserer Front, es liegen zwei anstrengende Tage hinter uns, aber der Einsatz hat sich gelohnt, erst mal ein Kurzbericht aus meiner Sicht, dann eine Zusammenfassung der Medien.

Herr Henrichsmeyer leitete die Erörterungsfarce, wir haben sofort mehrere Befangenheitsanträge gegen ihn gestellt, später noch gegen Schmalzl und Gall, Herr Henrichsmeyer hat alle Anträge von uns auf arrogante Art und Weise abgebügelt, gesteren hat er uns gequält, in dem er das Ende des Termins auf 22 Uhr unabänderlich bestimmte, jegliche Anträge hat er strikt abgelehnt, er spottete versteckt über unsere geringe Teilnehmerzahl, ca. 300, es wurde ja immerhin das Apollotheater mit 1800 Sitzplätzen angemietet, am heutigen Tag waren wir leider nur noch ca. 150 Leute, allerdinges waren hochkarätige Experten anwesend, die die stümperhaften Erläuterungen der sogenannten Bahnexperten locker auseinander nahmen, die haben dann wie üblich keine Antworten parat gehabt und sind ziemlich nervös geworden, ihre Antworten waren wirklich zum Lachen.
Herr Henrichsmeyer war sehr siegessicher, er meinte,dass er den Termin mit uns paar Hanseln locker bis Mittwoch durchbügeln kann, er hat uns aber unterschätzt, eigentlich hätte er wissen müssen, dass wir prinzipiell sehr genau recherchieren.

Nach der Mittagspause ist Herrn Henrichsmeyei dann das Lachen im Halse stecken geblieben, Herr Henrichsmeyer hat übrigens erstens sein Prolertum und zweitens seine Nähe zur CDU geleugnet, er steht nicht zu seinen falschen Einstellungen, ist sein Unterbewusstsein schlauer als er?

Es war ein fantastisches Erlebnis im Apollotheater, ich bin sehr dankbar,dass ich das erleben durfte.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.anhoerung-um-stuttgart-21-flut-von-befangenheitsantraegen-zum-auftakt.d49b30a7-d3b6-46fa-aa7a-81cc15f6bdaa.html

So musste der Verhandlungsleiter Joachim Henrichsmeyer vom Regierungspräsidium vor allem eine Vielzahl von Befangenheitsanträgen entgegennehmen, die zum Ziel hatten, das Verfahren auszusetzen,

Geprüft wurde ein Großteil der Befangenheitsanträge vom Stuttgarter Regierungspräsidenten Johannes Schmalzl (FDP), der nach der Mittagspause über den Verhandlungsleiter Henrichsmeyer den Teilnehmern der Erörterung ausrichten ließ, dass er „objektive Anhaltspunkte der Besorgnis für eine Befangenheit nicht sehen“ würde. Der übrige Teil der Anträge, die sich gegen den Regierungspräsidenten selbst richteten, seien an das Innenministerium zur Prüfung weitergeleitet worden. „Das wird zu gegebener Zeit entschieden werden“, so Henrichsmeyer.

Am frühen Abend sorgte für Aufregung, dass vier Polizeifahrzeuge vor dem SI-Zentrum aufgefahren waren. Es sei eine Spontandemonstration angekündigt, begründete Henrichsmeyer. Die Demonstration fand nicht statt, allerdings verließen einige Einwender den Saal, weil sie sich kriminalisiert fühlten.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 262a0.html

Wer sonst in einen der roten Sessel im Apollo-Theater sinkt, kann sich zumindest auf eines verlassen: was auf der Bühne vorgeführt wird, ist gut und souverän inszeniert. Dass es auch ganz anders geht, hat das Regierungspräsidium mit seinem Verhandlungsführer Joachim Henrichsmeyer als Hauptdarsteller am Montag an gleicher Stelle zum Auftakt des dreitägigen Erörterungsverfahrens mit einer Vorstellung gezeigt, die unorganisierter und chaotischer kaum hätte verlaufen können.

Schwierig ist auch sein Auftreten: schroff im Ton, nach Gutsherrenart entscheidend, verbal entgleisend. Man könne unter Punkt vier über die „beschissene Planung“ diskutieren, sagt er. Seine Entschuldigung folgt zwar, sie entschuldigt aber nichts. Als Krönung setzt das Regierungspräsidium uniformiertes Bahn-Personal als Sicherheitsdienst ein. Viele verlassen den Saal aus Protest. Ganz zurecht. Ein Stück in dieser Form gehört abgesetzt.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 0c41d.html

Das auf drei Tage angesetzte Erörterungsverfahren zum Grundwassermanagement ist am Dienstagnachmittag mit einem Eklat zu Ende gegangen. Die Verhandlung im Apollo-Theater wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart (RP) auf Antrag der Bahn abgebrochen, nachdem bekannt geworden war, dass der Verhandlungsleiter und Regierungsdirektor Joachim Henrichsmeyer im November 2011 in einer Zeitungsanzeige einen Aufruf für Stuttgart 21 unterschrieben hatte. Im selben Monat hatte sich der Jurist zudem in einem Internetblog des Evangelischen Medienhauses abwertend über die Projektgegner geäußert und diese als „Gestalten“ bezeichnet, die „plötzlich wie schaumgeboren auf der Baustelle stehen“.

Vertreter der Einwender und S-21-Kritiker begrüßten die Entscheidung des Regierungspräsidiums, kritisierten aber, dass Behördenchef Johannes Schmalzl (FDP) die bisherigen Befangenheitsanträge gegen Henrichsmeyer abgelehnt habe.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 62e8b.html

Am Montag, am ersten Tag der Erörterung, hatte sich der Sitzungsleiter Joachim Henrichsmeyer, ins Abseits manövriert, tags drauf führte sein zunächst von ihm abgestrittenes Fehlverhalten zum Ende der Veranstaltung. Nachdem bekannt war, dass er sich in Blogs despektierlich über S-21-Gegner geäußert und in einer Bekenneranzeige für das Projekt geworben hatte, war Henrichsmeyer nicht mehr zu halten.

Das peinliche Ende ist eine Blamage für das Regierungspräsidium und für seinen Chef. Als die Terminierung der Anhörung vom Umweltministerium öffentlich kritisiert worden war, hatte sich Schmalzl noch jede politische Einmischung verbeten. Jetzt muss sich das Regierungspräsidium eine fehlerhafte, weil parteiische Personalauswahl ankreiden lassen. Es hat die Anhörung, deren Brisanz im voraus jedem klar gewesen war, leichtfertig in den Sand gesetzt, da es die Neutralität des Sitzungsleiters nicht vorher überprüfte – was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müsste.
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