Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.




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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Birgit Kühr » Mo 30. Jan 2017, 14:34

Es geschehen wirklich noch Wunder! ;Prima:
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Birgit Kühr » Mo 30. Jan 2017, 14:38

Bahn-Chef Rüdiger Grube tritt überraschend zurück

Rüdiger Grube, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn (DB), ist überraschend zurückgetreten. Das berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf Informationen aus dem Aufsichtsrat der Bahn. Gestern war herausgekommen, dass der Bund dem Manager keine Gehaltserhöhung geben wollte. Von Streitigkeiten wegen Vertragsverlängerung war die Rede.

Der Rücktritt von Rüdiger Grube, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn (DB), kommt absolut überraschend. Der Manager hat mit „sofortiger Wirkung“ hingeschmissen. Die Pressestelle der DB wollte sich zu dem Vorgang bislang nicht äußern. Eigentlich sollte Grubes Vertrag heute verlängert werden. Grube stand seit Mai 2009 an der Spitze des Bahn-Konzerns und sein bisheriger Vertrag läuft Ende 2017 aus
.

http://www.epochtimes.de/politik/deutsc ... 36752.html
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Galeerensklave » Mo 30. Jan 2017, 19:22

Hier die katastrophale Bilanz von Nichteisenbahner Rüdiger Grube.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/ruediger-grube-kommentar-zum-ruecktritt-des-chefs-der-deutschen-bahn-a-1132342.html#spRedirectedFrom=www

Zumindest bei der Deutschen Bahn ist jetzt verhindert worden, dass die Unfähigkeit des Chefs auch noch mit einem neuen, langlaufenden Vertrag und mehr Gehalt belohnt wird.
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Birgit Kühr » Mo 30. Jan 2017, 19:31

Ja Leute was machen wir bloß falsch? :denken:

Manche setzten Millionen Euro in den Sand und werden dafür noch belohnt. :wueten:
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Hepe » Mi 1. Feb 2017, 11:58

Steht „Stuttgart 21“ auf der Kippe?

Aktivisten berichten von einem Gutachten, dass den Mega-Bahnhof „Stuttgart 21“ schon jetzt zum Dauersanierungsfall ausruft. Die Bahn habe die Risiken „unterbewertet“.

Als Bahnchef Rüdiger Grube am Montag zurücktrat, war es ein Paukenschlag. Angeblich war er sauer darüber, dass der Aufsichtsrat des Konzerns seinen Vertrag nur um zwei Jahre verlängert wollte, und nicht um drei, wie von Grube gewünscht. Doch war es wirklich nur der Streit um ein Extra-Jahr im gläsernen Berliner Bahn-Tower, der ihn hinschmeißen ließ?

Das NGO-Bündnis „Bahn für Alle“ vermutet noch einen anderen Grund: Das Megaprojekt „Stuttgart 21“, der mindestens 6,5 Milliarden Euro teure Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs in eine Mega-U-Bahn-Station, stehe auf der Kippe, und Grube wolle dafür nicht die Verantwortung übernehmen. Ein Bericht der Beratungsgesellschaft KPMG für den DB-Aufsichtsrat zeige, „dass S21 nicht beherrschbar ist“, so das Bündnis.

Tatsächlich elektrisiert besonders der Teil des noch nicht offiziell vorgelegten Gutachtens, bei dem es um die Risiken des Tunnelbaus im Raum Stuttgart geht, Befürworter und Gegner des Projekts. Am heutigen Mittwoch findet dazu in Stuttgart eine Sondersitzung der S21-Projektpartner statt. Im „Lenkungskreis“ des Projekts treffen sich dazu unter anderem Vertreter der Bahn und des Landes Baden-Württemberg.

Die zehn Seiten des Berichts zum problematischen Gestein im Stuttgarter Talkessel, durch das die S21-Tunnel geführt werden müssen, haben es in sich. Die Gutachter warnen: Es sei nicht nur beim Bau mit Schwierigkeiten und höheren Kosten zu rechnen, sondern auch nach der Inbetriebnahme. Die Tunnel könnten zu einem Dauersanierungsfall und der künftige Eisenbahnbetrieb im neuen Stuttgarter Bahnknoten gestört werden. Die Bahn habe die Risiken des Bauens in diesem Untergrund deutlich „unterbewertet“, heißt es in dem Gutachten laut dem Verkehrswissenschaftler Winfried Wolf, der das geleakte Papier für die Stuttgarter Wochenzeitung „Kontext“ ausgewertet hat.

KPMG beruft sich auf das renommierten Ingenieurbüro Ernst Basler+Partner, wonach es keine „bautechnische Lösung“ gebe, „welche eine risikofreie beziehungsweise unterhaltfreie Nutzungsdauer über Jahrzehnte ... zuverlässig sicherstellen kann“.

Stabilität gefährdet

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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Hepe » Mi 1. Feb 2017, 13:46

Deutschland macht sich lächerlich!
Eine neugebaute Flughafenruine in der Hauptstadt reicht wohl noch nicht! Stuttgart hat den Ehrgeiz mit seinem Bahnhof dem BER den Rang abzulaufen.

Der Neubau ist ja nicht erst vor einigen Jahren geplant worden, und wenn man dazu lesen muß, alle 2 Jahre verteuerte sich der Bau, dann weiß man auch warum die Menschen gegen dieses Bahnhofsprojekt protestieren.
Man darf als Bürger dieses Landes überhaupt nicht darüber nachdenken wieviele Milliarden von Euros allein in den letzen 10 Jahren in den Sand gesetzt wurden.

Hier mal ein lockerer Überblick solcher Opjekte:
Fächenschonender Transrapid eingestellt
Berliner Flughafen, ewige Baustelle
Sichere Stromversorgung wird demontiert
Bahnhofsbau Stuttgart steht auf der Kippe
Elbphilharmonie Hamburg mit großer Verspätung und enorme Kostensteigerung nun doch noch fertiggestellt.

Nicht ein großes Projekt bleibt einmal im geplanten Rahmen, irgendwie gelingt es den Unternehmen und dem Auftraggebern dem Steuerzahler mit neuen Auflagen und damit verbundene Kostensteigerungen immer mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Galeerensklave » Sa 4. Feb 2017, 20:47

Häuserrisse in Stuttgart wegen S21 Tunnelarbeiten.

https://www.youtube.com/watch?v=fEMWv1ADnaE

Versprechungen von S212-Fanatikern vor Baubeginn:

„Man muss schon ständig den Kopf in den Gully stecken, um sich nachhaltig von den Bauarbeiten in der Ruhe stören zu lassen.“
Hartmut Mehdorn im Jahr 2008, damals Bahn-Chef, in einem StZ-Interview.

„Von den Bauarbeiten werden wir nicht viel mitbekommen, da sie fast ausschließlich auf Bahngelände oder im Tunnel stattfinden.“
Ex-Oberbürgermeister Wolfgang Schuster 2009 in einem Interview der StZ. Im Jahr 2010 soll Schuster sogar noch eins oben drauf gelegt haben:„Wenn man nicht wüßte, daß da Bauarbeiten stattfinden, würde man gar nichts mitkriegen. Schließlich wird der Großteil ja unterirdisch gebaut.
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Hepe » Sa 4. Feb 2017, 22:01

Galeerensklave hat geschrieben:Häuserrisse in Stuttgart wegen S21 Tunnelarbeiten.
„Von den Bauarbeiten werden wir nicht viel mitbekommen, da sie fast ausschließlich auf Bahngelände oder im Tunnel stattfinden.“
Ex-Oberbürgermeister Wolfgang Schuster 2009 in einem Interview der StZ. Im Jahr 2010 soll Schuster sogar noch eins oben drauf gelegt haben:„Wenn man nicht wüßte, daß da Bauarbeiten stattfinden, würde man gar nichts mitkriegen. Schließlich wird der Großteil ja unterirdisch gebaut.


Mit dem unterirdischen Bauen ist das immer so eine Sache.
Unten wird kräftig gebuddelt, und Oben bekommen selbst die alten Häuser in der Umbebung der Baustelle plötzlich Risse in die Wände wo vor dem Untertagebau niemand mit gerechnet hatte.
Nun hoffen wir mal das die Hausbesitzer nicht auf ihre nun notwendig gewordenen Sanierungsmaßnahmen sitzen bleiben.
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Birgit Kühr » Sa 4. Feb 2017, 22:19

Egal warum, wenn der Untergrund sich ändert, ändert sich auch die Oberfläche. Unser altes FDGB Haus war auf Sand gebaut, erst bekam es Risse, dann wurden die Risse immer größer und breiter. Später fiel das Haus auseinander und die Hälfte stürzte einfach ein.

Bei uns mussten schon Häuser geräumt werden, weil der Untergrund sumpfig ist, diese Häuser bewegen sich richtig und kippen früher oder später auf eine Seite ab.

Jede Laie wird auch wissen, wenn in Stuttgart gesprengt und gebohrt wird und ein Hohlraum künstlich geschaffen wird, dass sich die Oberfläche verändern wird.

Aber die tollen Experten werden auch dann einen Ordnen bekommen, wenn die Halbe Stadt abgerissen werden muss.
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Re: Bizzare Rohr und Zaunlandschaften.

Beitragvon Rüdiger Voss » Sa 4. Feb 2017, 22:27

Hepe hat geschrieben:Nun hoffen wir mal das die Hausbesitzer nicht auf ihre nun notwendig gewordenen Sanierungsmaßnahmen sitzen bleiben.


Sicher nicht, wenn der Häuslebesitzer die Ursache des Schadens den Tunnelmaulwürfen nachweisen kann. Aber das ist hier die Krux; als Kläger ist er in der Beweispflicht und muss daher erstmal von Sachverständigen teure Gutachten erstellen lassen. Und dann die Nerven für einen jahrelangen Rechtsstreit mit der Bahn haben. :wueten:
Und mitten im größten Chaos sprach eine Stimme zu mir:
"Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen."
Ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

Daher - immer hübsch munter bleiben :grins:

meint Rüdiger

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