Weil du arm bist musst du früher sterben




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Weil du arm bist musst du früher sterben

Beitragvon Mäuschen » Di 22. Jan 2019, 12:05

Wir haben einen Sozialstaat sagt man uns doch immer wieder und dieser Staat ist wirklich reich, die Krankenkassen scheffeln Millionen und dann das, ERHÖHUNG DER PREISE FÜR PLEGEKOSTEN!
Am Jahresanfang wird man von den Pflegekassen wieder abgezockt, die Pflegeversicherung steigt von 2,55 auf 3,05 Prozent und das ist den sogenannten Sozialpolitikern auch noch zu wenig, fragen wir uns da nicht einmal wie soll das weitergehen? Für Rüstung ist "Kohle" da, aber bei den Alten u. Pflegebedürftigen spart man an der "Kohle", was soll es auch mit denen kann der Staat keinen Provit mehr machen.
Der folgende Artikel beweist das ganze Dilemma.


Preise für Pflegeheime in Sachsen steigen drastisch

Erschienen am 21.01.2019
Von Oliver Hach und Gerd Möckel

Um mehrere Hundert Euro verteuerten sich viele Betreuungsplätze zum Jahresbeginn. Dagegen regt sich Protest.

Chemnitz.

Das Schreiben der Seniorenresidenz RIU in Freiberg hatte es in sich. "Durch gestiegene Lohn- und Betriebskosten", so erfuhr Klaus Lehmann (Name geändert), "waren wir gezwungen, mit den Krankenkassen eine neue Preisvereinbarung abzuschließen." Bisher muss sein Vater für den Pflegeheimplatz monatlich 1239 Euro zuzahlen. Ab 1. Februar sind es 1632 Euro.

So wie dem Freiberger erging es jetzt Tausenden Sachsen. Nach Angaben der AOK Plus haben zum Jahresbeginn 181 der rund 1000 Pflegeheime in Sachsen und Thüringen neue Preisvereinbarungen mit der Pflegekasse abgeschlossen. Dabei wurden Preissteigerungen teils bis über 30 Prozent vereinbart. Vergangenes Jahr erzielten laut AOK Plus bereits 521 Heime in den beiden Bundesländern höhere Vergütungen - alles auf Kosten der Pflegebedürftigen.

So sind die Pflegeheime gesetzlich verpflichtet, mehr Personal einzustellen und dieses besser zu bezahlen. Doch die zusätzlichen Kosten tragen allein die Bewohner, denn die Festbeträge, die die Kassen nach dem jeweiligen Pflegegrad an die Heimbetreiber zahlen, blieben unverändert. Im Grunde, so kritisiert der Sprecher eines Wohlfahrtsverbandes im Gespräch mit der "Freien Presse", werde hier über das Geld anderer Leute verhandelt.

Die Pflegekassen sind zwar angehalten, im Sinne der Pflegebedürftigen die Kosten möglichst niedrig zu halten. Und über viele Jahre hinweg wurden in Sachsen auch niedrige Sätze verhandelt, wie ein Sprecher des Sozialministeriums in Dresden sagte. Doch damit, das zeigten die letzten Monate, ist nun Schluss.

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https://www.freiepresse.de/nachrichten/ ... el10425195



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