Der "Schmäh" mit Ihrer Rente!




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Der "Schmäh" mit Ihrer Rente!

Beitragvon Mäuschen » Mi 12. Sep 2018, 16:46

So geht’s: Erwerbstätigenversicherung unter Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen

https://www.volkspetition.org/news/
wird herausgegeben von:
FID Verlag GmbH
Koblenzer Straße 99
53177 Bonn - Bad Godesberg

Der „Schmäh“ mit Ihrer Rente! (2)
von Guido Grandt

Wie ich Ihnen bereits im 1. Teil meiner Volkspetition News aufgezeigt habe, erhält hierzulande ein Durchschnittsrentner nach der Statistik der Deutschen Rentenversicherung rund 942 Euro im Monat. Nach den Abzügen für die Kranken- und Pflegeversicherung werden ihm davon 857 Euro im Monat ausgezahlt.
Rentenparadies Österreich
In unserem Nachbarland Österreich sieht das ganz anders aus. Ich prophezeie Ihnen schon jetzt, dass wenn Sie weiterlesen, Ihnen die Zornesröte ins Gesicht steigen wird. Nicht wegen der lieben Nachbarn, sondern wegen unsere Regierung!
In der Alpenrepublik liegt die Durchschnittsrente für Angestellte und Arbeiter nämlich bei 1.247 Euro brutto - plus einem 13. und 14. Monatsgehalt. Umgerechnet sind das 1.455 Euro monatlich. Nach den Abzügen bleiben einem österreichischen Rentner davon noch 1.380 Euro übrig. Damit erhalten Sie - sage und schreibe - 54 % mehr Geld als ein deutscher Rentner! Und unsere Regierung feiert sich noch für diese Schande. Unfassbar!
So sieht ein gutes Rentensystem aus

Aber wie kann das sein, werden Sie sich jetzt bestimmt fragen? Ich erkläre es Ihnen: In unserem Nachbarland sichert die gesetzliche Rentenversicherung den Lebensstandard im Ruhestand komplett ab. Eine zusätzliche staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge gibt es dort nicht.
Zwar betragen die Sozialabgaben zur Rentenversicherung 22,8 % des Bruttogehalts. Davon bezahlt der Arbeitnehmer jedoch nur 10,25 %! Der Arbeitgeber 12,55 %. Sie sehen also, dass trotz höherer Rentensozialabgaben (4,1 % mehr als hierzulande) in Österreich der Arbeitnehmer dennoch nur 0,95 % mehr als in Deutschland mit 9,3 % bezahlen muss. Dafür aber 54 % mehr Rente erhält!
Das ist doch super, finden Sie nicht auch! Da wäre ich sofort dabei.



https://www.volkspetition.org/news/der- ... r-rente-2/
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von Anzeige » Mi 12. Sep 2018, 16:46

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Re: Der "Schmäh" mit Ihrer Rente!

Beitragvon Hepe » Do 13. Sep 2018, 13:36

An die Rentenfrage wagt sich keine Partei wirklich ernsthaft dran !
Deutschland ist ein reiches Land wird ständig von der Kanzlerin propagiert, aber um die Rentenansprüche des Volkes so zu reformieren so das unsere Rentner, allen voran die Frauen hier in Würde leben können fehlt es komischerweise bei unseren Politiker nicht nur an Mut sondern auch an Willen.

Es ist ein Zeichen von Politikversagen, wenn unsere Volksparteien seit Jahren um ein Thema herumschleichen und es nicht lösen. Die Rente ist ein Thema, welches alle Bürger einmal treffen wird.

Wo ist der Aufschrei und der Protest der Massen, wo doch immer mehr Menschen von Altersarmut bedroht werden.
Bei meinem letzten Besuch in Berlin fiel mir deutlich auf, dass es viele ältere Menschen gab, die in den Abfalleimern nach Pfandflaschen suchten. Ich halte mich auch des öfteren in den Städten des Ruhrgebiets auf, und auch dort sieht es ähnlich aus. Es ist schon traurig, wenn man 45 Jahre hart gearbeitet hat und dann merkt, dass man nicht von der Rente leben kann.

Die in der Stadt aufgestellten Mülleimer sind ein fester Bestandteil von Menschen die mit der ausgezahlten Rente einfach nicht klar kommen. Man muss das Auto verkaufen, eine kleinere Wohnung mieten, Mietzuschuss beantragen, etc. der Lebensstandard tendiert nach Renteneintritt in vielen Fällen dann auf dem untersten Niveau. So geht man in Deutschland mit den eigenen Bürgern um. Aber wie kann man von Bundestagsabgeordneten die Lösung einer großen Frage erwarten, wenn dieses Thema sie selbst aufgrund großzügiger Versorgungsansprüche nie berühren wird.
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Re: Der "Schmäh" mit Ihrer Rente!

Beitragvon Hepe » Fr 14. Sep 2018, 20:24

Deutschland
Rentner, schnallt den Gürtel noch enger - Rente für viele künftig 700 Euro unter Bedarf

Künftige Rentner müssen sich auf einen sinkenden Lebensstandard im Ruhestand einstellen. Auch bei privater und gesetzlicher Vorsorge muss mehr als die Hälfte derzeitiger Rentenanwärter ihren Konsum stark einschränken. Das zeigte eine Studie in dieser Woche.

Rentenskandale, so schien es in den vergangenen Wochen, gibt es vorrangig in Russland. Schließlich empörten sich Menschen dort und Medien hier darüber, dass eine seit 20 Jahren geplante Rentenreform umgesetzt werden soll.

Doch in Deutschland wird das wirtschaftliche und damit soziale Abstellgleis, auf dem ältere Menschen stehen, für immer mehr Rentner zum existenzbedrohenden
Un-Ruhestand.

Konsum muss eingeschränkt werden - trotz privater Vorsorge

Mehr als der Hälfte der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen kann mit ihren derzeitigen Rentenanwartschaften ihren aktuellen Konsum nicht vollständig decken. Ihnen fehlten im Schnitt 700 Euro, wenn sie jetzt in den Ruhestand gingen. Das zeigte eine in dieser Woche veröffentlichte und von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung finanzierte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Private Versicherungen wie die Riester- und Rürup-Rente senkten den Anteil der 55- bis 64-Jährigen mit potenzieller Versorgungslücke um gerade einmal zwei Prozentpunkte. Und selbst wenn diese zusätzlich ihr privates Vermögen einsetzten, könnten immer noch mehr als 40 Prozent ihren aktuellen Konsum nicht finanzieren.

Demnach reichen auch alle drei Säulen der Alterssicherung zusammen - also gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge - nicht aus, ohne dass sich die Betroffenen im privaten Konsum einschränken müssten.

Eine potenzielle Versorgungslücke haben vor allem diejenigen, die nur Anwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben", sagte Studienautorin Anita Tiefensee.

69 Prozent von ihnen wären nicht in der Lage, ihren aktuellen Konsum vollständig zu decken. Bestehen auch Ansprüche aus Betriebsrenten, so sinke der Anteil auf 50 Prozent.

Eklatanter Unterschied zwischen Beamten und gesetzlich Versicherten
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Re: Der "Schmäh" mit Ihrer Rente!

Beitragvon Hepe » Fr 14. Sep 2018, 21:13

Rentner zu sein ist für viele sicherlich nicht einfach, gerade die, die ihre Berufsjahre im Unteren und Mittleren Lohnniveau gearbeitet haben !
Doch vielleicht sollte man auch bedenken, daß gerade die ältere Generation, und damit auch die, die Flaschen sammeln müssen um sich mal etwas Extras leisten zu können, kräftig dazu beitragen damit sprichwörtlich ihre eigenen "Henker" immer wieder gewählt werden.
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Re: Der "Schmäh" mit Ihrer Rente!

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 14. Sep 2018, 21:57

Hier ist einmal ein Rentenkonzept der AfD

Thüringer AfD-Fraktion stellt Rentenkonzept vor
Der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke und der Sprecher der ostdeutschen AfD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Pohl haben in Berlin ihr Rentenkonzept vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen ein finanzieller Aufschlag für deutsche Staatsbürger und Zuschläge für Familien mit Kindern. Außerdem sollen in Zukunft auch Beamte und Politiker in die Rentenkasse mit einzahlen.


Renten-Aufschlag nur für deutsche Staatsbürger
So wollen sie das Rentenniveau generell auf 50 Prozent über das Jahr 2045 hinaus festschreiben. Darüber hinaus erhalten deutsche Staatsbürger einen steuerfinanzierten Aufschlag, wenn sie weniger als 1.500 Euro Rente erhalten und mindestens 35 Jahre in die Beitragskasse eingezahlt haben. Diesen Aufschlag sollen sie ohne Prüfung durch das Sozialamt erhalten. Ausländer haben keinen Anspruch, auch wenn sie in die Beitragskasse eingezahlt haben.

Außerdem sollen in Zukunft von Unternehmen und abhängig Beschäftigten paritätisch drei zusätzliche Prozentpunkte eingezahlt werden. Wer Kinder hat, bei dem fällt jeweils ein Punkt pro Kind weg. Außerdem erhalten Eltern eine zusätzliche Zahlung pro Kind zur Rente. Für das erste Kind gibt es 95 Euro mehr, für das zweite Kind erhalten sie 100 Euro und 125 Euro für das dritte Kind.


alles lesen ......
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/ ... r-100.html
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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