Altersarmut in Deutschland




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Altersarmut in Deutschland

Beitragvon Hepe » Di 1. Mai 2018, 10:52

Ohne Münchner Verein könnte Rentner Hans-Joachim nicht mal seine Medizin bezahlen.

Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland konnten im Dezember 2017 nicht von ihrer Rente leben. Sie erhielten als zusätzliche Sozialleistung die Grundsicherung im Alter. Einer von ihnen ist Hans-Joachim Aurin aus München. Für ihn ist der Verein LichtBlick die Rettung. Hier finden von Altersarmut betroffene Seniorinnen und Senioren Hilfe.

Mehr als eine halbe Million Menschen in Deutschland konnten im Dezember 2017 nicht von ihrer Rente leben. Sie erhielten laut dem Statistischen Bundesamt als zusätzliche Sozialleistung die Grundsicherung im Alter. Einer von ihnen ist Hans-Joachim Aurin. Der 81-Jährige lebt in einer Ein-Zimmer-Wohnung im Münchner Norden.

Aurin arbeitete früher als Kellner und als Steward auf einem Schiff. Sozialversicherungspflichtig beschäftigt war er knapp 38 Jahre, auch weil er als Kellner häufig nur in Form von Saisonarbeit beschäftigt wurde. Jetzt erhält er 626,48 Euro Rente plus 86 Euro Grundsicherung. Abzüglich der Fixkosten wie Miete oder Strom bleiben ihm zum Leben zwischen 150 und 180 Euro.Vor 15 Jahren stieß Aurin auf den Verein „LichtBlick“.
LichtBlick unterstützt von Armut betroffene Senioren

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von Anzeige » Di 1. Mai 2018, 10:52

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Re: Altersarmut in Deutschland

Beitragvon Birgit Kühr » Di 1. Mai 2018, 12:15

So gut das auch ist, dass es solche Vereine gibt, aber um so mehr Vereine es in der Art gibt um so mehr verlässt sich der Staat darauf.

Das Gleiche trifft auf Tafeln zu. Man kann Armut nicht bekämpfen, in dem man nur Pflaster verteilt.

Die Armut ist ein politisches Problem und kann nur durch die Politik behoben werden. Die Politiker werden aber nichts daran ändern, solange der Bürger sich das gefallen lässt.
:wueten:
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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Re: Altersarmut in Deutschland

Beitragvon Hepe » Di 1. Mai 2018, 12:19

Unser Rentensystem hat nun auch seine Tücken !
Selbstständige und Beamte müssen anders wie in Österreich, nicht zwingend in dieses System einzahlen. Die Hauptlast trägt daher der versicherungspflichtige Arbeitnehmer.

Auch das politische Deutschland sollte über ein gerechteres Rentensystem einmal ernsthaft nachdenken und diese Erkenntnisse auch umsetzen. Jetzt mal wieder jammern ist natürlich auch viel bequemer, und bei der nächsten Wahl machen wieder mind. 80% der älteren Menschen brav ihr Kreuzchen bei denen, die diesen ganzen Schlamassel zu verantworten haben.

Nicht jeder der sich im Rentenalter befindet, hat auch Anspruch auf eine Altersrente.
Es reicht eben nicht nur zu arbeiten, man muß auch der Rentenkasse eine angemessene Anzahl von Jahren vorweisen, und einen gewissen mtl. Betrag einzahlen um im späteren Alter dann einen Rentenanspruch zu begründen.

Das Gleiche gilt auch für die vielen selbstständigen Geschäftsleute und Kleinbetriebe. So lange die Betreiber gut verdienen denken wohl nur die Wenigsten an Insolvenz oder Pleiten in dieser Branche. Von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht sind selbstständige Unternehmer bei uns ausgeschlossen. Wer später einen Rentenanspruch haben will, muß somit freiwillig seine Beiträge in die Rentenkasse einzahlen um im Alter eine Rente zu erhalten.
Eigentlich Logisch oder ? :denken:
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Re: Altersarmut in Deutschland

Beitragvon Hepe » Di 1. Mai 2018, 12:37

Aber es gibt auch noch eine andere Seite dieser Medallie !
Und wenn man das liest, dann könnte man glatt :zum kotzen:

Syrischer Flüchtling über sein Leben mit zwei Ehefrauen
Ahmad aus Syrien holte vor Kurzem seine Zweitfrau nach Deutschland. Nun hat ihn ein Kamerateam in Pinneberg aufgespürt.
Wie lebt der syrische Flüchtling mit zwei Frauen unter einem Dach ?

https://youtu.be/2E63rQWXDds
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