Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslose"




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Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslose"

Beitragvon Birgit Kühr » Mo 14. Apr 2014, 17:13

So eben habe ich im Auftrag von unser Forum diesen offenen Brief verschickt. Der wurde großflächig an Bundesministerin für Arbeit und Soziales, andere Bundestagsabgeordnete und die Presse geschickt.

Andrea Nahles, SPD
Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Andrea.Nahles@Bundestag.de

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Soziales Netzwerk "Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau"
http://www.soziales-netzwerk-bgs.de
i.A. Birgit Kühr
soziales-netzwerk-bgs@gmx.de
14.04.2014


Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslose" an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales



Sehr geehrte Frau Nahles, sehr geehrte Damen und Herren von der Presse und werte Mitstreiter,

unser Soziales Netzwerk "Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau" www.soziales-netzwerk-bgs.de wollte einmal nachfragen, mit welcher Begründung wieder einmal die Arbeitslosen diskriminiert werden sollen?

Es ist unfassbar, das wieder nur die Wirtschaft von den Arbeitslosen profitieren soll. Die Arbeitnehmer dürfen also die Arbeitslosen ein halbes Jahr ohne Mindestlohn beschäftigen. Dann dürfen die Arbeitslose vor Ablauf der Zeit wieder entlassen werden und neue Arbeitslose arbeiten dann wieder ohne Mindestlohn. Das soll ja nicht nur Arbeitslose betreffen, es sind dann ja auch Jugendliche unter 18 Jahre betroffen genauso wie Praktikanten.

Die Arbeitslosen arbeiten jetzt schon oft zu sittenwürdigen Löhnen und das soll nun mit einem gesetzlichen Mindestlohn fort geführt werden? Unser Soziales Netzwerk "Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau" www.soziales-netzwerk-bgs.de fragt sich, was haben die Arbeitslosen verbrochen, dass sie immer mehr versklavt werden sollen?

Ein gesetzlicher Mindestlohn sollte dafür dienen, dass jeder von seine Arbeit auch leben kann. Aber in unsere Gesellschaft werden ganz vorsätzlich und voll bewusst ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt. Ja warum ist das so, will man mit den Arbeitslosen die Arbeitnehmer unter Druck setzten und ihr mit Hartz IV eine panische Angst machen?

Auf die von uns gestellten Fragen erwarten wir von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales eine schriftliche Antwort.

Mit freundlichen Gruß
Soziales Netzwerk "Bürgergemeinschaft gegen Sozialabbau"
i.A. Birgit Kühr
soziales-netzwerk-bgs@gmx.de
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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von Anzeige » Mo 14. Apr 2014, 17:13

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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon Birgit Kühr » Mo 14. Apr 2014, 22:23

Eine Veröffentlichung haben wir schon.

http://www.sozialticker.com/offener-bri ... 40414.html
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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon susisonnenschein » Di 15. Apr 2014, 10:18

Liebe birgit,

Offen gesagt, habe ich zum thema "mindestlohn"nichts anderes erwartet..das der, durch seine ausnahmen schon vor einfuehrung e "toter gaul"ist, war zu erwarten...

Meine(und die meinung vieler) das gerade ein mindestlohn denen nuetzen soll, die vom arbeitsmarkt ausgeschlossen waren und dort fuss fassen sollen um ihr leben wieder selbst zu bestimmen, , interessiert keinen..auch nicht die meinung, das, wenn ein unternehmen nicht mal nen mindestlohn zahlen kann, das es so recht fuer sich /seine produkte keine daseinsberechtigung hat...durch die ausnahmen wird der "pool"an "humankapital"konstant/in bewegung gehalten und die jobs in der "armutsindustrie "auch. (nachfolgend auch die jobs in der"pflegemafia", wenn das "billigheimen"wirkung zeigt/entfaltet)

Eigendlich sind die ausnahmen vom mindestlohn e genialer schachzug..(is aber auch nur altes , in neuem,"gefaelligerem"gewand..).nur eben nich fuer die betroffnen, aber, politik wird auch nicht fuers volk gemacht.
mein unwort :

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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon Birgit Kühr » Di 15. Apr 2014, 13:27

Ich habe auch nichts anderes erwartet. Aber man kann ja Mal den Zeigefinger heben. :Du DU: :Du DU:
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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon Birgit Kühr » Di 15. Apr 2014, 14:27

Hier sind ein paar Kommentare zu unserem offenen Brief.

http://www.sozialticker.com/offener-bri ... more-24197
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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon Rainer Weigt » Mi 16. Apr 2014, 12:32

Damit wird der Mindestlohn gerade denen vorenthalten , die diesen am Nötigsten brauchen. Damit hat sich Andrea Nahles selbst demontiert. Sie hat mit dem Mindestlohn erst ab 18 J. den Türöffner gemacht, jetzt werden die Forderungen immer umfassender. R.W.
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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon Birgit Kühr » Mi 16. Apr 2014, 23:43

Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon Galeerensklave » Do 17. Apr 2014, 07:59

Hervorragend, andere Verbände sollten ebenfalls immer wieder nachbohren, um so deutlicher wird das Lügenkonstrukt der SPD sichtbar, Fragen und immer wieder an die Wahlen erinnern, das Armutsheer vergrößert sich Dank Politikern wie Frau Nahles permanent.
Ich bin mal gespannt, wie sie den bürgerfeindlichen Pseudomindestlohn als großen Wurf umdeuten werden.
Zuletzt geändert von Galeerensklave am Do 17. Apr 2014, 10:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon Clandestina » Do 17. Apr 2014, 09:16

Zeit, sich mal wieder dieses feine Liedchen zu Gemüte zu führen:

http://www.youtube.com/watch?v=8vFL0QWxugI

Passt einfach immer wieder!
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Re: Offener Brief zum Thema "Mindestlohn nicht für Arbeitslo

Beitragvon Galeerensklave » Do 17. Apr 2014, 10:38

Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten, und wer war mit dabei, die grüne Partei.
Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.

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