Zeremonie auf den Philippinen Gläubige lassen sich kreuzigen




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Zeremonie auf den Philippinen Gläubige lassen sich kreuzigen

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 30. Mär 2018, 11:25

Zeremonie auf den Philippinen
Gläubige lassen sich kreuzigen

Zum Karfreitags-Spektakel werden auf den Philippinen regelmäßig besonders Gläubige an ein Kreuz genagelt. Andere schlagen sich mit Peitschen den Rücken blutig. Die Selbstkasteiung hat Tradition - und löst immer wieder Volksfeststimmung aus.

Auf den Philippinen haben sich mehr als ein Dutzend strenggläubige Christen zum Karfreitag ans Kreuz nageln lassen. Im Dorf San Pedro Cutud wurde die blutige Zeremonie von Tausenden Schaulustigen verfolgt. Diese besondere Art der Erinnerung an die Leiden Jesu hat dort seit Jahrzehnten Tradition. Die Selbstkasteiung soll dazu dienen, sich von Sünden zu reinigen.

Die Philippinen sind das einzige Land in Asien mit einer mehrheitlich christlichen Bevölkerung, eine Folge der spanischen Kolonialzeit. Die katholische Kirche hat dort bis heute großen Einfluss. Sie befürwortet die Kreuzigungen nicht, unternimmt aber auch nicht viel dagegen. In San Pedro Cutud, dem Zentrum der Karfreitags-Spektakel im Norden der Hauptstadt Manila, herrschte wie jedes Jahr Volksfeststimmung. An Ständen wurden Würstchen, Eis und kalte Getränke verkauft. Insgesamt ließen sich hier zehn Gläubige ans Kreuz nageln, einer davon zum 32. Mal.


https://www.n-tv.de/panorama/Glaeubige- ... 62364.html
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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