Wenn die Konjunktur ins Wanken gerät.




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Wenn die Konjunktur ins Wanken gerät.

Beitragvon Hepe » So 6. Okt 2019, 13:24

In den Nachrichten wird doch immer erzählt wie gut es läuft, sinkende Arbeitslosenzahlen, Wirtschaft boomt, Hartz 4 und der Mindestlohn wurde angehoben, und alle verdienen jetzt mehr.

Die Wirklichkeit allerdings wird dieser von der Politik proklamierte Aufschwung von viele Bürger ganz anders wahrgenommen.
Es kommen bereits Zweifel auf, daß wir durch die Menge an neue Facharbeiter die wir im letzten Zeitraum bekommen haben, diesen voraus gesagten Wirtschaftsaufschwung wirklich schaffen werden.

Eigentlich sollte es doch bereits jeden klar sein, ohne eine florierende Automobilindustrie gehen in Deutschland bald die Lichter aus schon allein wenn man an die dabei verlorenen Arbeitsplätze denkt. Dann geht immer weiter bergab, die Großbetriebe unserer Wirtschaft prognostizieren bereits für die kommenden Jahre einen zich tausendfachen Personalabbau. Um diese neue Entwicklung zu erkennen, muß man nicht einmal studiert haben.

Und wie bescheuert ist das eigendlich ?
Mit großem finanziellem Aufwand wurde die Solarzellenfertigung in Deutschland angesiedelt. Kaum waren die Fabriken fertig, änderte Deutschland die Regeln und schaffte über Nacht die Förderungen ab.
Ebenso wurden über Nacht in Deutschland Kernkraftwerke abgeschaltet, und selbst genehmigte, im Bau befindliche Anlagen wurden demontiert und
Energieversorger werden sehenden Auges gegen die Wand gefahren.

Aber diese schon in Gang gesetzte Deindustrialisierung ist scheinbar politisch gewollt.
Ganz vorne dabei sind die GRÜNEN und die anderen Parteien laufen ihnen hinterher.

Das Nordstream2 Projekt wird wohl mit ziemlicher Sicherheit auch noch kurz vor der Inbetriebnahme gestoppt werden.
Braunkohleförderung wird schneller als erwartet eingestellt.
Amtlich zugelassene, teils sehr junge Diesel Fahrzeuge werden mit Fahrverboten belegt und nun wird sogar schon von Enteignung von Wohnungen und Großbetrieben geschwafelt.
Klar, diese Scheuklappenpolitik, daß Elektroautos her müssen, deren Strom ja aus der Steckdose kommt, und deren Entsorgung dann irgendwo in Afrika stattfindet, weil man dort die verbrauchten Lithium-Ionen-Akkus vor einem Dorf einfach abkippen kann, welches natürlich zur Erhaltung der Umwelt in Europa beiträgt.
Aber ist solch eine Politik eigentlich noch begreifen ? :denken:
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von Anzeige » So 6. Okt 2019, 13:24

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Re: Wenn die Konjunktur ins Wanken gerät.

Beitragvon Birgit Kühr » So 6. Okt 2019, 15:01

Computerhersteller HP will bis zu 9000 Stellen streichen

Nach der Aufspaltung von Hewlett-Packard im Jahr 2015 kümmerte sich HP um das Hardware-Geschäft. Das aber leidet, eine Milliarde Dollar soll eingespart werden. Die Mitarbeiterzahl würde merklich zurückgehen.

Der Computer- und Drucker-Hersteller HP will abermals Tausende Mitarbeiter loswerden. Um den Konzern neu aufzustellen, sollen rund 7000 bis 9000 Stellen wegfallen, wie der Konzern am Donnerstagabend kalifornischer Zeit in Palo Alto mitteilte. Durch den erheblichen Stellenabbau könnte die Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens auf der Welt um über 16 Prozent sinken.


https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 16469.html

Jetzt beginnt der große Stellenabbau
Heideldruck, Mahle, Thyssen-Krupp: Kurzarbeit kann die Flaute bei den Aufträgen inzwischen nicht mehr kompensieren. Nun stehen Zehntausende Arbeitsplätze auf der Kippe. Betroffen sind nicht nur die Autozulieferer, sondern auch die Stahlindustrie, die Metallverarbeitung und der Maschinen- und Anlagenbau.

Der Weltmarktführer Heidelberger Druckmaschinen verdoppelt sein Sparprogramm und streicht 5 000 der noch knapp 20 000 Stellen. "Das wird ohne betriebsbedingte Kündigungen nicht gehen", prognostiziert Heideldruck-Chef Bernhard Schreier.


https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 44058.html


Jetzt beginnt der große Stellenabbau

In der Elektroindustrie sieht es nicht besser aus. Eine Umfrage des Branchenverbandes ZVEI hat nach Aussage des Chefvolkswirts Andreas Gontermann ergeben, dass 62 Prozent der befragten Unternehmen einen Abbau der Beschäftigung planen. Gleichzeitig nutzen aber auch 62 Prozent der Unternehmen aktuell das Mittel der Kurzarbeit.

Am schlimmsten ist bisher die Autobranche von dem Nachfrageeinbruch betroffen. Pessimisten gehen davon aus, dass jeder zweite der bundesweit gut 1 500 Autozulieferer in den nächsten Jahren aufgeben muss. Die Unternehmensberater von AT Kearney rechnen mit einem Verlust von gut 50 000 Jobs in der heimischen Zulieferindustrie. Roland Berger sieht gar bis zu 100 000 Arbeitsplätze bedroht.


https://www.handelsblatt.com/unternehme ... HxcFeA-ap4
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Re: Wenn die Konjunktur ins Wanken gerät.

Beitragvon Galeerensklave » So 6. Okt 2019, 16:30

Der Zusammenbruch des Euros incl. Massenarmmut ist nur noch eine Zeitfrage, der einzige Trost dabei: Die üppigen Gehälter und Pensionen der Lügenpresse wird es dann nicht mehr geben, zumindest die "GEZ Journalisten" gehören auf die Anklagebank, weil sie permanent maßgebende Probleme vertuschten, statt die Bevölkerung aufzuklären.
Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.

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Re: Wenn die Konjunktur ins Wanken gerät.

Beitragvon Hepe » So 6. Okt 2019, 19:52

"Gott sei Dank, wir haben ja noch einen Donald Trump" !
Und wenn es ihn nicht gäbe, dann müßte man ihn vmtl. erfinden.

Schließlich wird er für alles was nicht in das Raster der EU Demokraten passt verantwortlich gemacht.

Diesen finanziellen Schlamassel der durch diese Abgas-Schummelsoftware entstanden ist, welcher nun bei diesen geprellten Fahrzeugkäufer in der ganzen EU vorherrscht, allein auf USA abwälzen zieht auch nicht so richtig.

Wer hat denn die Amis und uns mit falschen Diesel Abgaswerten beschissen ?
Da kann man eigentlich nur hoffen das Trump nicht entmachtet und wiedergewählt wird, denn sonst wird es innerhalb der EU verdammt noch eng mit der Suche nach neuen Schuldigen für eigene Fehler.
Denkt da tatsächlich noch jemand, dieser ganze von der EU mit eingefädelte Bockmist in der Abgas und Klimapolitik bleibt auch noch folgenlos ? :denken:
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Re: Wenn die Konjunktur ins Wanken gerät.

Beitragvon Hepe » So 6. Okt 2019, 20:18

Natürlich dumm gelaufen wenn man fast nur noch Autos baut.
Führenden Industriezweige wie die Textilindustrie, die Stahlindustrie und die Kohle sind ja schon weg. Bricht jetzt auch noch der Automobilbau zusammen, stehen weitere 10.000 de Arbeiter auf der Straße. Maschinen und Apperatebau brauchen wir dann auch keinen mehr, daß übernehmen dann andere Länder, die bauen mittlerweile auch gute Anlagen auf hohem Niveau, und diese kann man dann sicherlich günstig importieren. :Tomate

Ach ja und dann noch das Elektroauto Job und Aufschwungkiller Nummer 1 in Deutschland. Also wie bitteschön soll es besser werden ?
Die Autoindustrie hat bereits ihre Werke auf der Welt verteilt. Wenn hier bei uns das Licht ausgeht, geht es woanders an...
:wueten:
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