NGO-Kapitän hört auf: Verein „zu linksradikal“




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NGO-Kapitän hört auf: Verein „zu linksradikal“

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 10. Jan 2020, 23:18

NGO-Kapitän hört auf: Verein „zu linksradikal“

Ex-Unternehmer Claus-Peter Reisch, der seit 2017 für die NGO Mission Lifeline als Kapitän im Einsatz war, hat jetzt wegen der politischen Ansicht des Vereins mit der Organisation gebrochen. „Ich kann mich nicht mit Aussagen gemeinmachen wie etwa, der österreichische Kanzler Sebastian Kurz sei ein Baby-Hitler. Da bin ich nicht dabei“, sagte Reisch. „Vieles ist mir zu linksradikal“, erklärte er in einem Interview mit dem deutschen Blatt „Die Zeit“.

Es sei ihm immer um Seenotrettung gegangen und „nicht um politische Agitation“, so Reisch, der aber einräumt, dass die Einsätze im Mittelmeer inzwischen auch eine politische Komponente hätten. „Aber wenn wir schon Politik machen müssen, dann sollten wir doch einen anderen Ton anschlagen“, kritisiert er Mission Lifeline. Für andere Organisationen könnte er sich allerdings durchaus vorstellen, wieder Missionen zu fahren, sagt Reisch.


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Re: NGO-Kapitän hört auf: Verein „zu linksradikal“

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 10. Jan 2020, 23:30

"Vieles ist mir zu linksradikal"

Politische Agitation und radikale Aussagen bringen die Seenotrettung nicht weiter, sagt Kapitän Claus-Peter Reisch. Er fährt nicht mehr für Mission Lifeline aufs Meer.

Er sagt über sich selbst: "Ich bin ein konservativer Bayer." Der frühere Unternehmer Claus-Peter Reisch (58) fährt seit 2017 Seenotrettungsmissionen auf dem Mittelmeer. Im Juni 2018 leitete er eine Mission der "Lifeline", die anschließend auf Malta beschlagnahmt wurde, Reisch wurde wegen falscher Beflaggung verurteilt, gewann aber den Berufungsprozess. Im September 2019 steuerte er mit dem zweiten Schiff der NGO Mission Lifeline, der "Eleonore", Sizilien an, seitdem ermittelt die italienische Staatsanwaltschaft gegen ihn.

Jetzt will er eine Pause machen. Mit der Seenotrettung abgeschlossen habe er nicht, sagt Reisch, aber für Mission Lifeline will er nicht mehr fahren. Es gebe zu viele Differenzen.


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