Nächtliche Randale wegen Räumung der „Liebig 34“




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Nächtliche Randale wegen Räumung der „Liebig 34“

Beitragvon Birgit Kühr » Do 8. Okt 2020, 13:06

Nächtliche Randale wegen Räumung der „Liebig 34“

Mehrere hundert Menschen haben am Mittwochabend gegen die am Freitag bevorstehende Räumung des besetzten Hauses „Liebig 34“ in Berlin-Friedrichshain demonstriert. In der Nacht zu Donnerstag gab es dann Randale.

Sie zogen durch die Straßen rund um die Liebigstraße und Rigaer Straße. Ein Polizist vor Ort sprach am Abend von 500 bis 600 Demonstranten, die friedlich unterwegs seien. Im Twitter-Kanal der „Liebig 34“ war von einer „solidarischen Nachbarschaftsdemo“ die Rede.

Ab Donnerstagmorgen wollte die Polizei die direkte Umgebung der Liebigstraße 34 für Demonstrationen und Autos sperren. Weil die linke und linksextreme Szene heftigen Widerstand gegen die Räumung ankündigte, plant die Berliner Polizei einen Großeinsatz mit Tausenden Beamten und Unterstützung aus anderen Bundesländern.


https://www.bz-berlin.de/berlin/friedri ... -liebig-34
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Re: Nächtliche Randale wegen Räumung der „Liebig 34“

Beitragvon Birgit Kühr » Do 8. Okt 2020, 19:36

2500 Polizisten, brennende Autos – Das müssen Sie über die „Liebig 34“ wissen

Im Berliner Szeneviertel Friedrichshain herrscht Ausnahmezustand. Am Freitagmorgen soll nach 30 Jahren Besetzung die „Liebig 34“ geräumt werden. Warum braucht es dazu 2500 Polizisten? Wer wohnt dort eigentlich? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Am Freitagmorgen um 7 Uhr soll das besetzte Haus „Liebig 34“ in Berlin-Friedrichshain geräumt werden. Es dürfte das Ende einer 30-jährigen Ära werden, in der sich das Hausprojekt als politisches Zentrum queer-feministischer Arbeit gesehen hat. Und ein schwerer Schlag für die linksalternative Szene in der Hauptstadt, die sich als Opfer fortschreitender Gentrifizierung sieht.

Die Behörden rechnen deshalb mit schweren Ausschreitungen, zumal im Laufe der Woche bereits unter anderem Brandanschläge verübt wurden. Etwa 2500 Beamte samt schwerer Ausrüstung wie Wasserwerfern sind eingeplant, dazu Höhenretter und Spezialeinsatzkommandos. Mittlerweile wird mit mehr Bedarf gerechnet. Der Bereich um das Hausprojekt ist abgesperrt, eine nahe Schule wird geschlossen.


https://www.welt.de/vermischtes/article ... jekts.html
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Re: Nächtliche Randale wegen Räumung der „Liebig 34“

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 9. Okt 2020, 12:22

PROTEST UND GROSSEINSATZ DER POLIZEI: BESETZTES HAUS "LIEBIG 34" IST JETZT LEER

Berlin - Eines der letzten Symbolprojekte der linksradikalen Szene in Berlin, des Haus "Liebig 34", wird an diesem Freitagmorgen um 7 Uhr geräumt. Mit Spannung waren der Abend und die Nacht vor der Räumung in Berlin-Friedrichshain erwartet worden. Bleibt alles friedlich oder kommt es zu Krawallen?

Vor der Räumung des besetzen Hauses "Liebig 34" hattenen sich einige hundert Demonstranten in der Nähe versammelt.

Die meist jungen Menschen standen am Donnerstagabend vor einer kleinen Konzertbühne in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain. Eine Hip-Hop-Band trat auf und sang: "Fuck the Police". Die Stimmung war aber friedlich.

Die Demonstration sei gegen 22 Uhr zu Ende gegangen, sagte ein Polizeisprecher.

Rund 400 Menschen hätten teilgenommen. Vorkommnisse habe es nicht gegeben. Auch eine kleinere Versammlung nahe des Frankfurter Tors sei ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. Größere Proteste wurden für den frühen Morgen erwartet.

Die Polizei war mit zahlreichen Beamten vertreten und hatte die Liebigstraße und die Rigaer Straße zum Teil mit Gittern abgesperrt. Auch Autos hatten keine Zufahrt. Die Polizisten, von denen viele aus anderen Bundesländern kamen, trugen Helme und zum Teil auch Plexiglasschilder.


https://www.tag24.de/berlin/tausende-de ... mt-1677867
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