Konto - TIPPS aus SACHSEN




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Konto - TIPPS aus SACHSEN

Beitragvon Mäuschen » Sa 12. Aug 2017, 13:25

Wir Sachsen halten nichts geheim, denn es ist ja doch bei allen "Ländlein" in Deutschen Landen so, alle Sparkassen u. Banken arbeiten nach dem Slogan "greift den Kunden in die Taschen da kann man noch was erhaschen"!





Große Gebühren-Unterschiede bei Sachsens Banken
Für viele Kunden regionaler Geldinstitute könnte sich ein Wechsel lohnen, zeigt ein Bankenvergleich. Einfacher gemacht wurde er bereits.

Von Andreas Rentsch
erschienen am 12.08.2017


Chemnitz/Dresden. Sachsens Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken berechnen sehr unterschiedliche Gebühren. Das hat ein Vergleich des Finanzportals Biallo im Auftrag der "Freien Presse" ergeben. Exemplarisch abgefragt wurden Jahrespauschalen für das jeweils günstigste Filialkonto und Kosten für weitere Leistungen in diesem Zeitraum. Dazu zählten Gebühren für Geld- und Kreditkarten, 36 Überweisungen und eine gewisse Dispo-Nutzung.

Addiert man die Teilposten und vergleicht die Gesamtbeträge, schneidet die Sparkasse Leipzig mit Jahresgebühren von knapp 90 Euro am besten ab. Den niedrigsten Wert im früheren Regierungsbezirk Chemnitz erreicht die Volks- und Raiffeisenbank Mittelsachsen mit rund 98Euro. Die Kreissparkasse Döbeln verlangt dagegen 178,85 Euro. Solche Preisunterschiede seien der Tatsache geschuldet, dass "jede Sparkasse ihre geschäftspolitischen Entscheidungen selbstständig trifft", sagt Cosima Ningelgen vom Ostdeutschen Sparkassenverband."Für Kunden mit wenigen Kontobewegungen ist ein Modell mit niedrigem Grundpreis und einzeln berechneten Extra-Posten in der Regel günstiger", erklärt Kerstin Schultz vom Marktwächter-Projekt Finanzen der Verbraucherzentralen. Es könne sich aber auch lohnen, auf ein Konto mit höherer Grundgebühr umzusteigen, sagt Finanzexperte Horst Biallo. "Entscheidend ist, ob dann alle wichtigen Posten - also Gebühren für Überweisungen und Karten - bereits inklusive sind."



Die niedrigsten Monatspauschalen bezahlen Kunden mit reinen Online-Konten. Allerdings scheuen vor allem Ältere den Wechsel. Laut Statistischem Bundesamt nutzt nur ein gutes Drittel aller Bankkunden über 55 Jahre ein Online-Konto. "Wer kein Internetbanking will, sollte vor Ort schauen, ob es einen günstigeren Anbieter gibt", rät Biallo. Es gebe jedoch auch Fälle, bei denen regionale Kreditinstitute günstiger sind als die überregionale Konkurrenz. Auch ein Wechsel von einer Sparkasse oder Volksbank zur anderen ist grundsätzlich möglich. Wie praktikabel so etwas ist und ob damit zusätzliche Kosten entstehen, sollte aber vorher geprüft werden.

Mehr Transparenz bei Bankgebühren soll ab dem kommenden Jahr einkehren. Bisher fehlten dafür noch Vorgaben von der Europäischen Bankenaufsicht, sagt Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen. Eigentlich waren die Vorgaben bereits in diesem Sommer erwartet worden. Da sich die Angebote der Institute teilweise stark unterscheiden, sollen bestimmte Begriffe europaweit vereinheitlicht werden. Vorgesehen ist zudem, dass die Kunden vorab eine Übersicht über alle Kontogebühren bekommen. Eine Jahresabrechnung soll helfen, die tatsächlich anfallenden Kosten im Blick zu behalten. Außerdem sollen EU-weite Vergleichsportale im Internet entstehen.

Immerhin wird den Konsumenten bereits der Kontowechsel erleichtert: Seit Herbst 2016 sind Banken per Gesetz verpflichtet, neuen Kunden beim Giro-Umzug praktisch die ganze Arbeit abzunehmen.

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https://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/ ... 973625.php





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