Emigrationswelle gefährdet Demokratie in Osteuropa




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Emigrationswelle gefährdet Demokratie in Osteuropa

Beitragvon Birgit Kühr » Di 14. Jan 2020, 13:18

Emigrationswelle gefährdet Demokratie in Osteuropa

Experten sehen durch die massive Abwanderung aus Mittelost- und Südosteuropa die Demokratie in den betroffenen Staaten gefährdet. „Die Bevölkerungsimplosion, verbunden mit einer zunehmenden Emigration, schafft eine Situation, in der die Regierungen darüber entscheiden, welche Art von Volk sie haben wollen“, sagte der bulgarische Politikwissenschaftler Ivan Krastev am Montag bei einem Seminar in Wien. „Man muss die Leute nicht mehr nach Sibirien schicken, es reicht, die Grenzen zu öffnen“, meinte er sarkastisch.

Die Auswanderung bewirke eine massive demografische Schieflage, weil hauptsächlich junge Menschen emigrierten. Dies könnte dazu führen, dass in den Staaten der Region die dezimierte jüngere Generation von Ruheständlern überstimmt werde. „Schon in 20, 30 Jahren“ könnte eine Situation wie im 19. Jahrhundert „mit einer Mehrheit der Wähler jenseits des Erwerbsalters“ entstehen, sagte Krastev in Anspielung auf das damals nur Vermögenden vorbehaltene Wahlrecht.


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