Krankengeld: schriftliche Erklärung des Arztes nötig




Allgemeine Infos zu diesem Thema

Krankengeld: schriftliche Erklärung des Arztes nötig

Beitragvon WillyV. » Mi 29. Jan 2014, 19:40

LSG Baden-Württemberg, Beschl. v. 11.7.2013 - L 11 KR 2003/13 B (http://dejure.org/dienste/vernetzung/re ... 003/13%20B)

Krankenversicherung - Krankengeld - ärztliche Feststellung der Arbeitsunfähigkeit in einer schriftlichen Erklärung

Leitsätze

Aufzeichnungen des Arztes in seinen Praxisunterlagen können keine ärztliche Feststellung der Arbeitsunfähigkeit iSd § 46 Satz 1 Nr 2 SGB V enthalten. Die vom BSG im Urteil vom 10.05.2012 (B 1 KR 20/11 R, BSGE 111, 18) hervorgehobene Unterscheidung zwischen der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit, der Bescheinigung der ärztlich festgestellten Arbeitsunfähigkeit und der Meldung der Arbeitsunfähigkeit ändert nichts an der Tatsache, dass die ärztliche Feststellung der Arbeitsunfähigkeit in einer schriftlichen Erklärung verkörpert sein muss, die dem Versicherten, seinem Arbeitgeber oder der Krankenkasse ausgehändigt wird.


Aufgepasst beim Krankengeld: schriftliche Erklärung des Arztes nötig

Patienten haben nur dann Anspruch auf Krankengeld, wenn der Arzt einen Krankenschein ausgefüllt oder sonst eine entsprechende „schriftliche Erklärung“ abgegeben hat. Ein Vermerk in der Patientenakte reicht nicht aus, wie das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg in Stuttgart in einem aktuell veröffentlichten Beschluss vom 11.07.2013 entschied (AZ: L 11 KR 2003/13 B).

http://www.kanzlei-blaufelder.com/krank ... udwigsbur/
WillyV.
 

von Anzeige » Mi 29. Jan 2014, 19:40

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