Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??




Zwangsumzüge /Umzüge / Obdachlosigkeit

Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Turbomaus2005 » Sa 14. Nov 2015, 00:07

Hallo ,

Wir sind eine 6 köpfige Familie, 2 erwachsene und 4 Kinder. davon 2 Kinder behindert schwerbehindertenausweiß jeweils G,B,H 80 %. Uns steht Mehrbedarf zu.

Nun zu meinem Problem.
Wir wohnen in einer rießen große Wohnung (234 qm ). Wir haben bis jetzt die Heizkosten pauschale von 160 euro, noch. ab nächstes Jahr wird eine neue Heizung instaliert mit Röhrchen , doch dann werden die Heizkosten sehr in die höhe schnellen. Und das können wir nicht mehr finanzieren.

um kosten zu senken haben wir uns was günstigeres gesucht und auch gefunden, nun kam die Ablehnung wegen 5 qm ??????????

Wir bezahlen jetzt 750 Euro kalt und 160 Nk plus 160 Heizkosten.
Das neue Mietangebot ist 140 qm mit 400 KM und 150 NK . es hat aber ein haken. Ich habe dort Nachtspeicherofen und Holz und Kohle.
wir hätten schon alleine nur von der KM plus NK sage und schreibe im Monat 360 Euro Ersparnis.

Der Ablehnungsgrund ist die Anmietung der Wohnung wird abgeraten, da diese mit 140 qm auch unter Berücksichtigung eines Erhöhten Wohnraumbedarfs für einen 6 Personen haushalt nicht angemessen ist.

Wir liegen doch bei weitem unter dem Satz oder nicht ?
Unsere qm sind 135 qm.
Ist die Ablehnung wegen 5 qm oder sind das nur schickane ????????

Unsere SB versteht diese Entscheidung auch nicht. Ich denke wir werden wohl ein Anwalt einschalten.
Und Definitiv werden wir Wiederspruch einlegen.

Ich verstehe es überhaupt nicht.

Liebe grüße Turbomaus2005
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Rüdiger Voss » Sa 14. Nov 2015, 00:48

Hallo Turbomaus2005 :Hallialo:

5 m² "zuviel" darf sicher nicht ein Ablehnungsgrund sein, zumal ja die Produkttherorie gilt (Gesamtkosten der KdU müssen angemessen sein).

Nun ist Nachtspeicherofen und Holz und Kohle eine der kostspieligsten Option, die Bude warm zu kriegen. Ich würde eine Wohnung mit der Heizungsart nie anmieten, denkt auch daran, wenn ihr aus Hartz IV durch Job rauskommt, dann zahlt ihr die Heizkosten aus eigener Tasche. Da hilft auch kein Wohngeld, bei Wohngeld werden Heizkosten nicht berücksichtigt.

Trotzdem würde ich gegen den Ablehnungsbescheid Widerspruch einlegen und den Anwalt auf die Produkttherorie hinweisen.

Versuche auch rauszufinden, was der Vormieter an Heizkosten gezahlt hat. Vielleicht sind die geringer als erwartet, das wäre dann ein gutes Argument für den Widerspruch.
Zuletzt geändert von Rüdiger Voss am Sa 14. Nov 2015, 00:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Birgit Kühr » Sa 14. Nov 2015, 00:51

Ich habe auch das B und G im Schwerbehindertenausweis. Für das "G" darf ich 10 m2 mehr Wohnfläche (Mehrbedarf) haben. Ist das bei Euch auch so?
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Birgit Kühr » Sa 14. Nov 2015, 01:11

Was ich nicht ganz verstehe sind die Nachtspeicheröfen die mit Holz oder Kohle beheizt werden sollen. Ich kenne nur Nachtspeicheröfen die mit Strom laufen.

Dann kenne ich Kachelöfen und Försterheizung die mit Holz oder Kohle beheizt werden kann.
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Rüdiger Voss » Sa 14. Nov 2015, 01:52

Öhm
Ich habe dort Nachtspeicherofen und Holz und Kohle.
nicht Nachtspeicherofen mit Holz und Kohle. Es dürfte sich um Einzelöfen handeln; einige Zimmer mit elektr. Nachtspeicher, der Rest mit Kohle/Holz.

Ich schließe daraus, dass es sich bei dieser antiquitäten Heizungsart um eine Altbauwohnung handelt. Ich würde in eine solche Wohnung nie einziehen, denn trotz niedriger Kaltmiete können einem die Heizkosten schnell die Haare vom Kopf fressen.

Ähnliche Überlegungen hat wohl auch das Jobcenter. Trotzdem ist die Ablehnung allein wegen "5m² zuviel" nicht zulässig, das macht ja gerademal 3,7 % Überschreitung der zulässigen Wohnfläche aus, daher werden die Heizkosten für diese 3,7 % zuviel auch nicht entscheidend sein können.

Widerspruch dürfte sich lohnen.
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Turbomaus2005 » Sa 14. Nov 2015, 10:31

Hallo ihr Lieben,
wir bekommen Mehrbedarf für beide kinder jeweils 12 qm mehr angerechnet, sprich 24 qm mehr.

Das Vorderhaus ist 1977 neu aufgebaut worden, weil es abgebrannt war. Nachtspeicheröfen sind alle Neu ohne Asbest. 1 Holz Kohleofen ist in der Küche vorhanden ist, der die unterste Etage beheizt. Die Oberste Etage die Nachtspeicheröfen mit beischalten. Die vorvormieterin bezahlte für die Nachtspeicheröfen 265 euro ( auch mit 6 Personen) bei 35 Grad in der Wohnung wo noch alle Fenster und Türen offen standen , und da wurde noch nicht mal den Holzofen angemacht. 35 Grad braucht man in der Wohnung überhaupt nicht. Die letzte Vermieterin bezahlte 145 Euro plus ab und an Holz und Kohle beheizt.

Bei der Besichtigung ist mir aufgefallen das die Wärme da nicht irgendwo flöten geht.

Das Das Amt nicht beides bezahlt ist uns klar, wir würden freiwillig das Holz und Kohle, brigetts usw. selber tragen.
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Turbomaus2005 » Sa 14. Nov 2015, 10:37

was ich nur nicht verstehe unsere jetzige SB sagte zu uns sie würde das genehmigen , sie verstehe diese Entscheidung nicht.
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Turbomaus2005 » Sa 14. Nov 2015, 11:03

Birgit Kühr hat geschrieben:Ich habe auch das B und G im Schwerbehindertenausweis. Für das "G" darf ich 10 m2 mehr Wohnfläche (Mehrbedarf) haben. Ist das bei Euch auch so?



Unsere SB sagte das Der Mehrbedarf bei uns hier bei 12 qm Wohnfläche ist
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Birgit Kühr » Sa 14. Nov 2015, 14:22

Ich komme aus der DDR, daher kenne ich auch Nachtspeicheröfen und Kachelöfen. Nun kann ich die Ablehnung des Jobcenter verstehen.

Heute zählt gar nicht mehr so die Quadratmeterzahl der Wohnung. Heute berechnet man die Quadratmeter und die Miete. Wenn man ein paar Quadratmeter weniger hat darf die Miete ein bisschen teurer sein, oder umgekehrt. So war es jedenfalls bei meinen letzten Umzug.

In deinem Fall würde ich gar keinen Widerspruch machen, ich würde mir eine andere Wohnung suchen. Lasst Euch keine Märchen erzählen, die Vormieterin hat bei 265 Euro für die Nachtspeicheröfen keine 35 Grad in der Wohnung gehabt. Mit der Summe waren die Zimmer sicher nur lauwarm.

Finger weg von den Nachtspeicheröfen. Außerdem müsst ihr dann auch noch Holz und Kohle extra zahlen. Was nützt Euch die Wohnung, wenn ihr bald wieder ausziehen müsst, wenn das Jobcenter nachher die Kosten nicht voll übernehmen wird, weil die Heizkosten teurer werden?
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Re: Mietangebot Abgelehnt wegen 5 qm zu groß ??

Beitragvon Turbomaus2005 » Sa 14. Nov 2015, 14:54

sie hatte in der Wohnung 35 Grad in der Wohnung gehabt.
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