Sind wir ein Entwicklungsland???




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Sind wir ein Entwicklungsland???

Beitragvon Mäuschen » Fr 5. Aug 2016, 16:07

Heute habe ich echt gedacht mich "tritt ein Pferd", wir haben für unsere Kinder nicht genug Lehrer, die Bildung in Sachsen ist im Arsch, ja was denn noch, seit 1989 geht soviel den Bach runter, weil wir ja kein Bildungssystem hatten im ehemaligen Osten. Alles musste übernommen werden und nun wird es Jahr für Jahr schlechter, merkt denn keiner, dass das Bildungssystem West nichts bringt, ausser Fehlstunden und Kinder hin u. her schieben.

Hier das sächsische Dilemma:

Sachsen startet mit großen Unsicherheiten ins neue Schuljahr

Verpasste Kurswechsel in Sachsens Bildungspolitik bringen den Freistaat jetzt in Not. Bis 2020 steht viel auf dem Spiel.

Von Uwe Kuhr
erschienen am 05.08.2016

Dresden. Sachsen kann den Unterricht im neuen Schuljahr nur mit größter Mühe absichern. Dazu musste der Freistaat Hunderte berufsfremde Seiteneinsteiger als Lehrer unter Vertrag nehmen. Von den 1148 eingestellten neuen Lehrkräften - eigentlich sollten es 1200 sein - sind mehr als 500 ohne pädagogische Vorkenntnisse. Das entspricht einem Anteil von 45 Prozent - in Deutschland ein einmalig hoher Wert. Im Durchschnitt aller Bundesländer lag der Anteil von Seiteneinsteigern zuletzt bei 4,4 Prozent.

Besonders betroffen davon sind in Sachsen Grund- und Oberschulen. Hier liegt der Anteil an Seiteneinsteigern bei 45 bzw. 58 Prozent. Im Raum Chemnitz sind es gar zwei Drittel der neuen Lehrkräfte an den Grund- und fast drei Viertel an den Oberschulen. Vertreter des Landeselternrates sprechen von einer "Katastrophe" und stellten Elternproteste in Aussicht.

Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) bat dagegen am Donnerstag in Dresden um einen Vertrauensvorschuss für die Seiteneinsteiger. Sie räumte ein, dass die Unterrichtsversorgung nach Stundentafel angespannter denn je und nicht in allen Teilen des Freistaats gesichert sei. Das liege auch daran, dass an Sachsens öffentlichen Schulen über 10.000 Kinder mehr lernen als im Jahr davor.

Für die Situation machte Kurth vor allem mangelnde Vorsorge für den Berufsnachwuchs in früheren Jahren verantwortlich. "Ich kann Fehler der Vergangenheit nicht heilen und den Lehrerarbeitsmarkt jetzt grundsätzlich ändern", sagte sie. "Aber wir können und müssen die Lage entschärfen."

Dazu gehören für sie Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs. So müssten Lehrer besser bezahlt werden, auch Verbeamtungen könnten helfen. Über 100 Junglehrer hätten kürzlich wegen lukrativerer Angebote ihre Verträge wieder gekündigt. Ältere Lehrer gehen derzeit verstärkt mit 63 in Rente, weil es für sie kaum Aussicht auf Altersentlastungen gebe, sagte Kurth. Freistaat und Gewerkschaften haben darüber am Donnerstag wieder Gespräche aufgenommen. Eine spürbare Entspannung werde es nicht vor 2020 geben, heißt es.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft rechnet dem Freistaat vor, dass weitere 500 Lehrer fehlten. So seien die für 2016 erwarteten Altersabgänge bereits erfolgt. Für den Lehrerverband hat die Zahl der Seiteneinsteiger eine "dramatische Dimension" erreicht. Problematisch sei die fehlende Vorbereitungszeit auf den Einsatz im Unterricht. Petra Zais (Grüne) konstatiert: Das sei die "Absage an den Qualitätsanspruch von Schule".

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/S ... 594536.php


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von Anzeige » Fr 5. Aug 2016, 16:07

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Re: Sind wir ein Entwicklungsland???

Beitragvon Hepe » So 14. Aug 2016, 23:34

Zu der Frage sind wir ein Entwicklungsland ?
Klar sind wir das, allerdings entwickeln wir uns durch den Zuzug kulturfremder Migration seit ein paar Jahre kontinuierlich immer weiter Rückwärts. :Schnief:
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