Arme Kinder haben es schwerer in der Schule




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Arme Kinder haben es schwerer in der Schule

Beitragvon Birgit Kühr » Mi 26. Sep 2012, 18:46

Langzeitstudie vorgestellt – Arme Kinder haben es schwerer in der Schule

Arme Kinder im reichen Deutschland: Seit Jahren weisen Sozialverbände auf dieses Problem hin. Mit einer Studie will die Arbeiterwohlfahrt Druck machen. Sie fordert gemeinsame Lösungen


http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufm ... 56,4452564
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Re: Arme Kinder haben es schwerer in der Schule

Beitragvon quinky » Do 27. Sep 2012, 11:29

Vergessen wir bitte nicht, das arme Kinder enteignet werden, wenn sie HartzIV-Eltern haben (egal ob die Elternn, Vater, Mutter Geringsverdiener/Dumpinglöhner, sogar Vollzeitarbeitnehmer sind)!

Sollten arme Kinder über Eigentum verfügen, werden sie über einen bestimmten Betrag hinaus enteignet. Mit dem Vermögensfreibetrag von 3.100€ der Kinder ist absolut keine Ausbildung möglich, sie kostet ein mehrfaches bzw. vielfaches!

Sollten arme Kinder Unterstützung bekommen, die über dem Vegetierminimum HartzIV liegt, wird das Kindergeld per Verrechnung enteignet. Die Regierung hat bestimmt, das Kindergeld dann nicht für arme Kinder benötigt wird, selbst wenn das Einkommen geringer ist als das Existenzminimum eines Menschen ist. Das Existenzminimum nach BGB liegt wesentlich höher als der HartzIV-Satz.

Sollten arme, MINDERJÄHRIGE Kinder jetzt sogar noch FREIWILLIG arbeiten, um sich eigene Wünsche zu erfüllen, so werden sie per Verrechnung enteignet. Bei Kindern unter 15 Jahren wird die freiwillige Arbeit bis hin zu einem Straftatbestand bestraft!
Beispiel:
Ein 14jähriger unterstützt seine Eltern, bzw. will durch eigene Arbeit sich einen Wunsch erfüllen.
ALLES was über 100€ im Monat erarbeitet wird, wird gnadenlos enteignet, da unsere Regierung grundsätzlich alle fleißigen hilfsbereiten, bzw. verantwortlich handelden Kinder bestrafen will. Sollte jetzt sogar dieses selbst erarbeitete Einkommen, das völlig freiwillig geschieht, nicht gemeldet werden damit es enteignet wird, ist der Straftatbestand des Sozialbetruges erfüllt. In Ausnahmefällen wird somit FREIWILLIGE Arbeit zu einer STRAFTAT!!!!

Gruß
Ernie
P.S.
Frau vdL hätte die Möglichkeit, diese gnadenlose Enteignung:

da unsere Regierung grundsätzlich alle fleißigen hilfsbereiten, bzw. verantwortlich handelden Kinder bestrafen will.

sofort aufzuheben. Durch den § 13 SGBII Verordnungsermächtigung hätte sie die Möglichkeit, armen, hilfesbedürftigen Kindern, die freiwillig arbeiten, ihr freiwillig selbst verdientes Geld zu belassen. Da sie allerdings diese Ermächtigung NICHT durchführt,ist zwangsläufig der WILLE, diese Kinder zu enteignen, ihr absolut zu unterstellen.
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Re: Arme Kinder haben es schwerer in der Schule

Beitragvon Birgit Kühr » Do 27. Sep 2012, 13:08

Zu diesem Thema, muss ich euch einmal eine Geschichte erzählen.

2005 war ich ein Jahr als Vorarbeiter in einer Töpferei. Da kamen immer Schulklassen und konnten dort für sich privat für 1,- Euro Gegenstände selbst herstellen.

Das eine Mal saßen ganz aufgeweckte kleine Jungs aus der Grundschule an meinen Tisch. Ich fragte den einen Jungen, was willst Du denn heute töpfern?

Der Junge sagte, ja ich weiß nicht. Was ist denn heute im Sonderangebot? Ich sagte Sonderangebote gibt es bei uns nicht. Egal was Du töpfern möchtest, es kostet 1,- Euro.

Der Junge sagte, na dann töpfere ich eine ganz große Blumenvase für Mutti. Wer weiß wann ich wieder so ein Schnäppchen bekomme, was ich Mutti zum Geburtstag schenken kann.

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Ein anderer Junge sagte, ich kaufe meine Mutti ganz was tolles, Geld spielt keine Rolle. Mein Vati ist Zahnarzt und ich bekomme alles was ich haben möchte.

Der andere Junge mit der Vase sagte, Du bist doch mein bester Freund. Ich brauche unbedingt eine Spange. Meine Mutti hat aber nicht so viel Geld, was sie zuzahlen soll. Kann ich nicht einmal mit deinen Vati darüber verhandeln?

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Bei die Gespräche musste ich schmunzeln und trotzdem ist es sehr bitter. Das waren Grundschüler.
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