Zahl der Auszubildenden in Altenpflege soll erhöht werden




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Zahl der Auszubildenden in Altenpflege soll erhöht werden

Beitragvon WillyV. » Fr 1. Feb 2013, 16:15

Damit die Frau von der Lügen die Schlecker-Frauen zu Altenpflegerinnen ausbilden kann, wie es großspurig, ohne Kenntnis der jetzigen Rechtslage, von ihr herausposaunt worden ist.
Und, warum sollte eine Lügen-Ministerin ihr eigenes Arbeitsfeld kennen.
Koalition will Zahl der Auszubildenden in Altenpflege erhöhen

Die Koalitionsfraktionen wollen dem Fachkräftemangel in der Altenpflege mit einer Qualifizierungsoffensive entgegentreten.

Der gemeinsame Gesetzentwurf der CDU/CSU- und der FDP-Fraktion (BT-Drs. 17/12179 – PDF, 220 KB) sieht unter anderem vor, dass im Fall von entsprechenden Vorkenntnissen die Ausbildungszeit für Altenpfleger um ein Drittel verkürzt wird. Zudem soll für drei Jahre die Finanzierung von nicht verkürzbaren Weiterbildungen zum Beruf des Altenpflegers in voller Höhe bei gleichzeitigem Bezug von Arbeitslosengeld oder von Leistungen zur Grundsicherung durch die Bundesagentur für Arbeit ermöglicht werden.

Mit dem Gesetz soll die von Bund, Ländern und Verbänden im Dezember 2012 beschlossene "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" umgesetzt werden. Ziel der Offensive ist es, in den kommenden drei Jahren die Zahl von Auszubildenden in der Altenpflege stufenweise um jährlich 10% zu steigern und bis zu 4.000 Pflegehelfer für eine Weiterbildung zur Altenpflegekraft zu gewinnen.
Quelle: http://www.juris.de/jportal/portal/t/1a ... hricht.jsp

Bisherige Rechtslage:
(Auszug)

Die Dauer einer Vollzeitmaßnahme, die zu einem Abschluss in einem allgemein anerkannten Ausbildungsberuf führt, muss gegenüber ei­ner entsprechenden Berufsausbildung grundsätzlich um mindestens ein Drittel der Ausbildungszeit verkürzt sein (§ 180 Abs. 4 Satz 1 SGB III). Da die normalen Ausbildungen in der Regel drei Jahre dau­ern, können Weiterbildungsmaßnahmen nur über zwei Jahre gehen.

Nach § 180 Abs. 4 Satz 2 SGB III kann, wenn eine Verkürzung der Ausbildungszeit um mindestens ein Drittel aufgrund bundes- oder landesrechtlicher Regelungen ausgeschlossen ist, eine Maßnahme bis zu zwei Dritteln gefördert werden, »wenn bereits zu Beginn der Maß­nahme die Finanzierung für die gesamte Dauer der Maßnahme auf Grund bundes- oder landesrechtlicher Regelungen gesichert ist«. Dann ist die Förderung auch bei einer notwendigen dreijährigen Wei­terbildung für zwei Jahre möglich.

§ 85 Abs. 2 Satz 3 SGB III a.F. ließ eine Förderung auch dann zu, wenn der Maßnahmeteilnehmer seinen Lebensunterhalt im dritten Jahr etwa aus eigenen Mitteln (SG Bremen vom 28.9.2006 - S 13 AL 183/06 ER, info also 2007, S. 20-24) oder durch Mittel von Privatper­sonen (OVG Bremen vom 24.8.2007 - S 1 B 146/07, info also 2008, S. 26-28; LSG Berlin-Brandenburg vom 29.11.2006 - L 6 B 388/06 AL ER) bestreiten konnte. Durch das Eingliederungschancengesetz vom 20.12.2011 ist dies seit 1.4.2012 nicht mehr möglich. Da nach den Er­fahrungen der Vergangenheit individuelle Finanzierungsformen zu Problemen geführt hatten und mit zusätzlichem Verwaltungsaufwand verbunden waren, hat der Gesetzgeber »klargestellt« (BT-Drucks. 17/ 6277, S. 108), dass eine Förderung nur dann eröffnet sein soll, wenn das letzte Drittel der Ausbildungszeit aufgrund genereller - bundes- oder landesrechtlicher - Regelungen durch Dritte finanziert wird.

Bedauerlicherweise hat der Gesetzgeber die zeitlich befristete Aus­nahmeregelung des § 421t Abs. 6 SGB III a.F., die für die Förderung der Weiterbildung für Kranken- und Pflegeberufe eine Erleichterung vorsah, nicht verlängert. Während bis 2010 lang die BA die volle vom Alten- und Krankenpflegegesetz geforderte Weiterbildung finanzie­ren konnte, ohne dass es auf eine anderweitige Sicherung der Finan­zierung ankam, ist das nun nicht mehr der Fall. Das Eingliederungs­chancengesetz hat die genannte Regelung - ebenfalls mit Wirkung zum 1.4.2012 - gestrichen. Die Finanzierung des dritten Weiterbil­dungsjahres in der Alten- und Krankenpflege soll wieder in der Weise gesichert sein, wie sie bereits im Jahr 2005 zwischen Bund und Län­dern vereinbart war: Der Träger der (praktischen) Ausbildung zahlt im dritten jahr eine angemessene Ausbildungsvergütung (§ 17 des Al­tenpflegegesetzes, § 12 des Krankenpflegegesetzes).
WillyV.
 

von Anzeige » Fr 1. Feb 2013, 16:15

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