Robert Castel: Die Krise der Arbeit




Robert Castel: Die Krise der Arbeit

Beitragvon WillyV. » Mi 21. Nov 2012, 17:40

Robert Castel: Die Krise der Arbeit. Neue Unsicherheiten und die Zukunft des Individuums.
Klappentext

Die Autonomie des freien und mündigen Menschen gilt als Leitbild der Moderne. Für den Soziologen Castel eine unbestreitbare Errungenschaft, deren Kehrseite jedoch Konsequenzen hat, auf die es Antworten zu finden gilt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht weiter zu gefährden. Denn der Mensch ist in unserer "Gesellschaft der Individuen" mit Umbrüchen in der Arbeitswelt konfrontiert, die tief greifende soziale und anthropologische Konsequenzen haben. Er sieht sich Ansprüchen ausgeliefert, denen er nicht immer gewachsen ist. Diese Überhöhung des Individuums hat die Welt der Arbeit längst erobert. Gefordert werden Verantwortungsgefühl, Risikobereitschaft und Unternehmungsgeist, um angesichts der heutigen ökonomischen Situation die berufliche Leistung zu steigern und die nötige Wettbewerbsfähigkeit zu erlangen. Begleitet ist dieser Appell an den Einsatz des Individuums stets von einer Verdammung staatlicher Zwänge.
http://www.socialnet.de/rezensionen/14096.php

Rezensent: Prof. Dr. phil. Thomas Münch - Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften (http://soz-kult.fh-duesseldorf.de/muench)

socialnet Rezensionen: http://www.socialnet.de/rezensionen/
WillyV.
 

von Anzeige » Mi 21. Nov 2012, 17:40

Anzeige
 


Ähnliche Beiträge


Zurück zu Hier werden Bücher vorgestellt

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron