Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!




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Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Streetfigther » Do 28. Sep 2017, 12:41

https://www.neues-deutschland.de/artike ... tlich.html

Da bin ich aber froh das ich keine Hartz IV Partei gewählt habe!!!Die Verantwortlichen von Hartz IV haben bis heute Hartz IV nicht erlebt,verstanden erst recht nicht!
Das liegt aber auch mit an den Betroffenen die unter Hartz IV leiden müssen und sich nicht wehren, warum auch immer!!
Kein anständiger Mensch arbeitet im Jobcenter unter Hartz IV!!
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Andreas Krödel » Do 28. Sep 2017, 14:18

es gab und gibt genug Widerstand gegen Hartz, nur ist leider festzustellen (aus meiner Sicht), das viele Proteste resignieren, aufgeben, sich zurückziehen, weil sie merken, das Alles ist ohnehin zwecklos, es wird nichts verändert, als die "Reformen" es für die Betroffenen noch schwerer machen, zu überleben.
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Streetfigther » Fr 29. Sep 2017, 15:35

Nur soviel dazu,1989 hat man es geschafft ein ganzes System zu kippen!
Mehr möchte und kann ich hier dazu nicht sagen.
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Andreas Krödel » Fr 29. Sep 2017, 15:53

:denken:
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Mäuschen » Fr 29. Sep 2017, 16:51

@streefigther,

1989 war eine ganz andere Situation, seit dieser Zeit hat sich die Welt/Europa verändert und wir ehemals Ostler auch u. 1989 war auch noch nichts von Hartz IV zu spüren. Da waren wir das 1. Mal arbeitslos u. haben uns versucht anzupassen. Hast du das nicht erlebt, oder? Weiter schreibe ich dazu auch nicht, denk aber mal nach was alles auf uns zu gekommen ist u. was noch kommt.
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 29. Sep 2017, 17:08

Andreas Krödel hat geschrieben:es gab und gibt genug Widerstand gegen Hartz, nur ist leider festzustellen (aus meiner Sicht), das viele Proteste resignieren, aufgeben, sich zurückziehen, weil sie merken, das Alles ist ohnehin zwecklos, es wird nichts verändert, als die "Reformen" es für die Betroffenen noch schwerer machen, zu überleben.


Wir waren weit über 100 Demos jeden Montag, jeden Montag waren es mehr. Damals hatten wir noch teilweise die Medien auf unsere Seite. Anders wie zu DDR -Zeiten wurden wir aber einfach von den Regierenden ignoriert. Schröder war knallhart mit sein "Basta" .

Meine Hartz IV Demo in Angermünde war von August 2004 - 2006. Dann kam niemand mehr zur Demo, weil die Leute eingesehen haben, so werden wir nichts verändern.
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Hepe » Fr 29. Sep 2017, 17:52

Mäuschen hat geschrieben:Weiter schreibe ich dazu auch nicht, denk aber mal nach was alles auf uns zu gekommen ist u. was noch kommt.

Musst du auch nicht !
1989 hatten die Ossis wohl noch ganz andere Sorgen als das was in dieser und nächsten Zeit noch alles so auf uns zukommt.
Du hast m.E. die derzeitige Lage von 1989 nicht nur mit wenigen Worten richtig beschrieben, sondern auch gleichzeitig weiter gedacht.
;Prima:
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 29. Sep 2017, 17:56

Streetfigther hat geschrieben:Nur soviel dazu,1989 hat man es geschafft ein ganzes System zu kippen!
Mehr möchte und kann ich hier dazu nicht sagen.


Damals hat die ganze Welt auf uns geschaut., der tolle Westen hat uns mit den Medien unterstützt. Das DDR - Regime hatte viel zu Angst öffentlich auf uns zu schießen.
...........................................

Bei den Hartz IV -Demos hatte ich viele Interview mit Reportern aus Dänemark Die Reporter waren sogar aus Australien mit Fotografen aus Dänemark und Dolmetscher bei mir. Ich hatte viele Interview mit Reporter vom Tagesspiegel, die Berliner Zeitung, die TAZ, der Freitag, die Junge Welt, das neue Deutschland, die MOZ, die MAZ, Nordkurier und viele andere. Radiosender wie Deutsche Welle, Kultursender und andere begleiteten uns bei der Demo und stellten mir viele Fragen.

Beim Fernsehsender und Radiosender RBB hatte ich mehrere Interview. Sie waren oft in Angermünde, aber mit die hatte ich auch ganz harte Auseinandersetzungen. Ich wurde sehr oft im Uckermark - Fernsehsender eingeladen, um dort über unsere Demos zu berichten. Es gab Wochen, da standen in einer Woche fünf Artikel und mehr von uns in der Heimatzeitung MOZ.

Damals sind auf meine Einladung auch Politiker wie Frau Enkelmann und Petra Pau, auf unsere Demo erschienen. Ich hatte die Bundestagsabgeordneten Marcus Meckel und den Landtagsabgeordneten Baaske eingeladen, mit die wir Gespräche geführt hatten., Die Landtagsabgeordnete von die Linken hat an unsere Demos teilgenommen.

Ich hatte ganz viele Einladungen zu Fernsehsendern, die ich aber nicht angenommen hatte, weil ich nicht verklatscht werden wollte. Radiosender wie Antenne Brandenburg und RBB so wie der Uckermark TV hat kostenlose Werbung für unsere Demos gemacht und hat zu Protesten aufgerufen. Außerdem hatten wir damals noch einen großen Anteil der Bürger auf unsere Seite.

Du siehst also an der kleinen Zusammenfassung, damals sind wir wahr genommen worden. Uns hat auch niemand als Nazis oder Pack bezeichnet.

Heute ist das undenkbar. Niemand unterstützt uns, im Gegenteil wir werden bekämpft und das in allen Fronten. Heute sind wir das Pack, die bösen Nazis und die Schmarotzer. Die Bürger haben sich spalten lassen und keiner traut sich mehr etwas zu sagen.

Als ich damals die Demos organisiert habe, wurde ich zwar auch anonym bedroht und beschimpft, aber das ist mit heute gar nicht vergleichbar. Ja wir haben ein ganzes System gekippt. Das klappte aber nur, weil die Herrschenden das zugelassen haben. Heute kann man friedlich kein System mehr kippen.

Aus diesem Grund kommt es dann zu einem Wahlverhalten bei der Bundestasgwahl, dass die AfD immer stärker wird. Die Bürger wählen die Partei aus Wut, Hass, Empörung und Verzweiflung. Jeden Montag finden in Dresden die PEGIDA - Demos statt. Aber in den Medien werden diese einfach tot geschwiegen, warum wohl?
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 29. Sep 2017, 18:06

Musst du auch nicht !
1989 hatten die Ossis wohl noch ganz andere Sorgen als das was in dieser und nächsten Zeit noch alles so auf uns zukommt.
Du hast m.E. die derzeitige Lage von 1989 nicht nur mit wenigen Worten richtig beschrieben, sondern auch gleichzeitig weiter gedacht.


Wir wurden im Osten viel belogen und betrogen. Aus diesem Grund haben wir auch nichts mehr geglaubt, was uns über den bösen Westen erzählt wurde. Ich dachte immer im Westen kann man frei sein und darf seine Meinung offen sagen. Aus diesem Grund war ich auch ganz aktiv im "Neuen Forum" tätig.

Aus der heutigen Perspektive, sehe ich vieles anders. Ich glaube hätten wir damals gewusst, was uns erwartet, hätten wir unsere Grenzen noch besser geschützt.

Von Freiheit kann ich in der BRD nichts feststellen und meine Meinung kann ich auch nicht offen sagen, ohne gleich angegriffen zu werden. :Tomate
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Re: Man hat nichts aus Niederlagen gelernt!!

Beitragvon sixthsense » Fr 29. Sep 2017, 20:41

Über ausufernde Kriminalität, Ghettoisierung und steigende Arbeitslosigkeit seid ihr halt weder im Westfernsehen noch im Quelle-Katalog informiert worden. Ist also nicht eure Schuld.
Gebt dem bargeldlosen Zahlungsverkehr KEINE CHANCE !!!
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