Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt




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Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt

Beitragvon sixthsense » Sa 11. Nov 2017, 18:58

Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt

Im Supermarkt Geld bekommen - und nicht zahlen. Das wird für Arbeitslose ohne Konto bald möglich sein. Denn die Bundesagentur für Arbeit ändert ihr Auszahlungsverfahren. In dringenden Fällen können Leistungsempfänger im kommenden Jahr Geld auch an der Kasse erhalten.


http://www.tagesschau.de/inland/alg-supermarkt-101.html
Gebt dem bargeldlosen Zahlungsverkehr KEINE CHANCE !!!
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von Anzeige » Sa 11. Nov 2017, 18:58

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Re: Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt

Beitragvon sixthsense » Sa 11. Nov 2017, 19:01

Gut dass die Mitmenschen in der Bezahlschlange dann wissen, wen sie vor sich haben... *Ironie off*
Gebt dem bargeldlosen Zahlungsverkehr KEINE CHANCE !!!
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Re: Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt

Beitragvon Birgit Kühr » Sa 11. Nov 2017, 20:52

;Ironie:

Ich bin ja Mal gespannt, wann wir alle ein Stirnband tragen müssen, wo Hartz IV drauf steht.

;Ironie:
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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Re: Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt

Beitragvon Rüdiger Voss » Sa 11. Nov 2017, 21:10

na, die Hartzer müssen dann Sterne tragen wie damals die Juden. Sollte Angie dafür Vorlagen brauchen, unser Forum stellt sie gerne für entsprechendes Entgelt (Verkauf von Urheberrechten) zur Verfügung ;Ironie:
Und mitten im größten Chaos sprach eine Stimme zu mir:
"Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen."
Ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

Daher - immer hübsch munter bleiben :grins:

meint Rüdiger

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Re: Arbeitslosengeld aus dem Supermarkt

Beitragvon Birgit Kühr » Sa 11. Nov 2017, 21:19

Ich hatte einen Traum

Von Birgit Kühr
Vollkommen realistisch und sogar in Farbe erlebte ich einen Albtraum, aus dem ich schweißgebadet erwachte. Ich sah mich vor einer ARGE stehen und traute mich nicht rein. Die Hartz- IV-Reformen wurden überarbeitet und jeder Betroffene erhielt ein Schreiben.

Alle Hartz IV-Betroffenen sollten mit einer kennzeichnungspflichtigen „Hartz IV“-Plakette ausgestattet werden. Diese Plakette sollte ab sofort jeder sichtbar an seine Kleidung tragen. Dadurch solle das Leben für den Betroffenen und seine Mitmenschen erleichtert werden.

Da weiß man doch gleich, mit wen man es zu tun hat, oder wer neben Einem steht. Das ist doch sehr praktisch, wenn man bei der Suppenküche anstehen muss, oder wenn man sich um einen Job bewirbt.

Da kann der Arbeitgeber schon im Vorfeld aussortieren und in den Geschäften wird man nicht von den Verkäufern bedrängt. Sie wissen gleich, dass man sowieso nichts kaufen kann. Aber auch bei der Partnersuche ist das praktisch. Personen mit gehobenen Ansprüchen wissen sofort, wem man aus dem Weg gehen sollte.

Die Hartz-IV-Kinder würden durch diese Kennzeichnung nicht mehr zu den Kindergeburtstagsfeiern eingeladen. Dadurch spart man Geld für ein Geschenk. Vielleicht sollte man diese Plaketten noch mit Leuchtschrift ausstatten, dann kann uns im Dunkeln keiner mehr übersehen.

Die Vermieter von Wohnungen würden gleich wissen: Ich bekomme die Miete vom Amt. Beim Autokauf könnte der Verkäufer unverzüglich die Gebrauchtwagen vorführen. Auf einer öffentlichen Veranstaltung wären die Hartz-IV-Betroffen unter sich.

Da weiß man doch gleich, wen man beim Schunkeln unterhakt oder mit wem man das Tanzbein schwingt. Sollten sich doch Bürger ohne Plakette zu uns gesellen, werden diese freundlich aufgenommen, denn auch wir können lustig sein.

Schon von weiten würden uns gleich Gesinnte zuwinken. Die Hartz-IV-Befürworter könnten uns schon aus sicherer Entfernung beschimpfen und diskriminieren. Somit könnte man Spannungen schon im Vorfeld aus dem Weg gehen.

Nachdem ich schweißgebadet aus meinen Traum erwachte, dachte ich lange darüber nach. Schon beim Gedanken an einer Kennzeichnungspflicht bekam ich eine Gänsehaut. Dadurch wären wir Freiwild, jeder könnte uns sofort mit Füßen treten, uns beleidigen und uns in den Hintern treten.

Aber je länger ich über meinen Traum nachdachte, desto mehr sah ich auch Vorteile. Durch diese Kennzeichnung könnten wir uns viel besser solidarisieren, organisieren, uns zusammen schließen und uns gegenseitig unterstützen.

Wir würden auch ohne viele Diskussionen unsere Freunde und Feinde kennen lernen. Durch so eine freiwillige Kennzeichnung könnte eine große geballte Kraft entstehen. Die Regierenden würden sie nie einführen, weil sie viel zu große Angst haben, dass sich die Bürger zusammen rotten könnten.

Auch wenn das nur ein Traum war, sollte man über diese Art von Protest einmal nachdenken.
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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