Elektronische Gesundheitskarte




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Elektronische Gesundheitskarte

Beitragvon Birgit Kühr » So 6. Aug 2017, 12:37

Massive Zweifel an Zukunft der Karte

Mehr als elf Jahre nach ihrem offiziellen Start könnte die elektronische Gesundheitskarte faktisch vor dem Aus stehen. Der Vorstandschef der AOK Bayern, Helmut Platzer, sagte der dpa, es sei "unsicherer denn je, wann die Gesundheitskarte die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt".

Hochrangige Mitarbeiter von Ärzteverbänden und gesetzlichen Krankenkassen berichten, es gebe in der Bundesregierung Pläne, die E-Card nach der Bundestagswahl für gescheitert zu erklären. Damit bliebe die Plastikkarte nichts weiter als ein Versicherungsnachweis, heißt es aus Kassenkreisen. Die E-Card hat nach Berechnungen des Dachverbands der Innungskrankenkassen bis jetzt rund 1,7 Milliarden Euro an Kosten verursacht.

Auch aus den Kassenärztlichen Vereinigungen kommen Zweifel an der Zukunftsfähigkeit der Gesundheitskarte. "Wenn man mit Fachleuten redet, hört man, das sei eine Technik, die eigentlich schon überholt ist", sagte der Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Wolfgang Krombholz der dpa.
Unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden

Verbände von Ärzten, Krankenkassen, Kliniken und Apothekern haben über die Trägergesellschaft Gematik den gesetzlichen Auftrag, die Gesundheitskarte auf den Weg zu bringen.


http://www.focus.de/gesundheit/news/ele ... 40534.html
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von Anzeige » So 6. Aug 2017, 12:37

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Re: Elektronische Gesundheitskarte

Beitragvon sixthsense » So 6. Aug 2017, 19:55

Wäre schön wenn die alte Krankenversicherungskarte wieder Gültigkeit hätte... ohne Bild und den ganzen Krempel (gemeint ist damit die Infrastruktur hinter der eGK).

Juristische Regelungen bzgl. informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG; BVerfGE 65,1 [46], sowie Art. 8 Abs. 1 EMRK) haben jedenfalls niemanden interessiert, als man dazu überging den Versicherten die eGK aufzuzwingen...
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