Drogenfrage




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Drogenfrage

Beitragvon Andreas Krödel » So 27. Sep 2015, 08:04

Zitat 1:
Der Massenrausch bei einem Heilpraktikertreffen südlich von Hamburg Anfang September ist vermutlich gezielt herbeigeführt worden, es handelte sich nach neuen Erkenntnissen um ein therapeutisches Drogenexperiment.“

Zitat 1 Ende
Zitat 2:
"Substanz-unterstützte Psychotherapie"
„Anhänger wie der Psychiater Widmer sprechen auch von "substanz-unterstützter Psychotherapie". Zu den Folgen können auch Depressionen, Hirnschäden, Krampfanfälle oder Herzrasen gehören. Bei einer Kombination verschiedener Mittel kann sich die Wirkung verstärken. Für Kritiker kommt es beim Einsatz illegaler Drogen wegen der therapeutischen Machtposition zur doppelten Grenzüberschreitung.“
Zitat 2 Ende
Quelle:
https://de.nachrichten.yahoo.com/massen ... 33440.html

Als ich das gelesen habe, bekam ich Angst – kann ich einfach nicht verstehen.
Viele Menschen vertrauen sich diesen Leuten an, hoffen von ihnen, Krankheiten zu beheben, welche die „Schulmedizin“ nicht heilen kann.
Das in der Psychotherapie sehr großzügig z.B. mit Beruhigungsmitteln umgegangen wurde, habe ich selbst festgestellt, nur mir schien das nach der Unterzeichnung der „UN-Behindertenkonvention“ durch Deutschland unmöglich geworden zu sein.
Wo liegt mein Denkfehler?
Andreas Krödel
 

von Anzeige » So 27. Sep 2015, 08:04

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Re: Drogenfrage

Beitragvon Hepe » So 27. Sep 2015, 16:30

:Friede: Mit dem Namen Drogen verbindet sich meist mehr als nur ein kleiner Rausch den dem naiven Konsumierer ganz lapidar profezeit wird.
Daher sage ich immer jeden der es hören will, oder auch nicht, lass die Finger von dem Zeugs. Doch wie hier in den von dir genannten Zitaten zu ersehen ist, wird mit Drogen verschiedener art ja selbst in Fachkreisen herumexperimentiert. :verlegen:

In der Psychatrie kann ich mir recht gut vorstellen, daß es dort Patienten gibt die nur noch mit solchen Mitteln ruhig zu stellen sind.
Jetzt hoffe ich mal, daß bei der Verwendung für die verschieden erkrankten Patienten auch eine unterschiedliche stärken verabreicht werden. :denken:
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Re: Drogenfrage

Beitragvon Andreas Krödel » So 27. Sep 2015, 17:29

Frage dazu?
Du kommst per Einweisung in eine psychiatrische Klinik, hast die "Befunde" der behandelten Ärzte mit, nur, die haben gar keine Zeit, ordentliche Diagnose aufzuschreiben, haben voll Stress, um den "Patientenansturm zu bewältigen"; auf der Psychiatrie das Gleiche, Mango an Betten, zu wenig Ärzte, "wirtschaftliche Schnellversorgung" ist angesagt - hat für mich quasi real bedeutet, erst einmal eine Woche "Ruhigstellung", Mensch bekommt Tropf und Infusion, Spritzen, wird irgendwie "ernährt", die "Ausscheidungen" gehen in die Windel und wenn Besuch kommt, keine zwei Minuten, "guten Tag" und "wie geht es" und ich habe weiter "geschlafen; - meine Tochter hat das mal aufgeschrieben, ich weiß davon absolut nichts!
So ist die Realität! Alle Beschwerden dagegen verlaufen grundsätzlich in ein NICHTS!
:Gute Nacht:
Andreas Krödel
 

Re: Drogenfrage

Beitragvon Hepe » So 27. Sep 2015, 22:26

Andreas, ich kenne mich in dieser Sache wirklich nicht gut aus. Darum habe ich ja auch geschrieben ...
"Jetzt hoffe ich mal, daß bei der Verwendung für die verschieden erkrankten Patienten auch eine unterschiedliche stärken verabreicht werden".

Aber wenn ich deine Beschreibung von einem eingewiesenen Patitienten so lese, dann bin ich echt geschockt welche Umgangsformen die involvierten Ärzte mit ihren Patienten während und nach einer Einlieferung in die Psychatrie so umgehen. :verlegen:
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Re: Drogenfrage

Beitragvon Birgit Kühr » So 27. Sep 2015, 22:34

Ja mit Drogen kann man Menschen auch schön ruhig halten. :denken:
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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Re: Drogenfrage

Beitragvon Schwabenloki » Mo 28. Sep 2015, 22:00

In meinem Beruf sind Drogen ein no-go, ich dürfte noch nicht mal Schlaf- und Beruhigungsmittel nehmen :Du DU:
Innerhalb von 24 Stunden vor Dienstbeginn noch nicht mal ein Glas Wein.

Ich muss zwar als Lokführein keine Polizeikontrolle fürchten, aber bei Dienstantritt vom AG rgelmäßige Drogentest. Dann darf ich, bevor ich meine Lok besteige, ins Röhrchen pusten und kriege einen Pinkelbecher in die Hand gedrückt.

Und das ist auch richtig so.
Schwabenloki
 

Re: Drogenfrage

Beitragvon Birgit Kühr » Mo 28. Sep 2015, 22:24

Zu DDR kannten wir keinen Drogentest. Als Zugführer wurde ich auch niemals auf irgendetwas kontrolliert. ;Oh:
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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Re: Drogenfrage

Beitragvon Schwabenloki » Mo 28. Sep 2015, 22:46

Nanun, zu der Zeit gab es ja auch weniger Drogen.

Als Tf muss ich neben den regelmäßigen Gesundheitscheck auch mit überraschenden Drogen- und Alktest rechnen. Finde ich auch ok. Der eine oder andere Kollege fährt doch nicht "ganz sauber" und gefährdet 100e Menschen. Es geht hier nicht nur um bewusst eingenommene Konsumdrogen, sondern auch um Medikamente, die eine Fahrtüchtigkeit beeinflussen könnten.

Wenn ich unter starken Psychopharmaka stehe, kann und darf ich noch nicht mal ein Auto bewegen, geschweige einen Zug mit 300 Reisenden.
Schwabenloki
 


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