Eigenanteil für Pflegeheime steigt




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Eigenanteil für Pflegeheime steigt

Beitragvon Birgit Kühr » Do 11. Okt 2018, 12:13

Eigenanteil für Pflegeheime steigt

Wer pflegebedürftig ist und im Heim lebt, muss immer mehr Geld zuschießen. Das ergibt eine Umfrage der Privaten Krankenversicherung. Der Anteil beträgt monatlich bereits mehr als 1000 Euro. Die Kosten im Ländervergleich unterscheiden sich stark.

Die Bewohner von Pflegeheimen müssen den privaten Krankenkassen zufolge immer mehr aus der eigenen Tasche bezahlen. Im Juni lag der Eigenanteil der Pflegebedürftigen bei durchschnittlich 1831 Euro im Monat, wie eine Erhebung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) ergab. Das ist ein Plus von knapp acht Prozent im Vergleich zum Mai 2017, als der Eigenanteil bei durchschnittlich 1697 Euro lag.

Den PKV-Angaben zufolge müssen die Pflegebedürftigen in Nordrhein-Westfalen am meisten zahlen. Dort beträgt der Eigenanteil für einen Heimplatz im Schnitt 2326 Euro im Monat. Es folgen das Saarland mit 2247 Euro sowie Baden-Württemberg und Berlin mit je 2098 Euro. Am preiswertesten sind Heimplätze in Sachsen und Sachsen-Anhalt, wo 1201 beziehungsweise 1205 Euro fällig werden - nur knapp halb so viel wie in Nordrhein-Westfalen.


https://www.n-tv.de/politik/Eigenanteil ... 48847.html
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Re: Eigenanteil für Pflegeheime steigt

Beitragvon Birgit Kühr » Do 11. Okt 2018, 12:24

Ich habe gestern gehört, in meiner Stadt soll ab nächstes Jahr der Eigenanteil im Pflegeheim auf 2000,- Euro ansteigen. Aus diesem Grund habe ich bei einer Petition unterschrieben, die gerade im Umlauf ist.

Heimbewohner weiter geschröpft


In Siegmar Engelmanns Familie gibt es gleich zwei Angehörige, die der Heimbetreuung bedürfen. Die bisherige Anhebung des Eigenanteils an den Pflegekosten übersteigt bereits die Möglichkeit vieler Betroffener. Siegmar Engelmann und Klaus Dieter Puhr aus Angermünde sowie weitere Angehörige von Heimbewohnern haben sich dagegen gewehrt. Die geforderten 700 Euro mehr im Monat konnten auf 500 Euro gedrückt werden. Doch nach dem neuen Pflegestärkungsgesetz, das Gesundheitsminister Spahn präsentiert hat und am 1. Januar 2019 in Kraft tritt, werden die Belastungen der Betroffenen weiter erhöht. „Der Eigenanteil soll von derzeit 1804 auf 2056 Euro steigen. Es soll lediglich mehr Pflegekräfte geben, die wir mitbezahlen“, erklärt Engelmann.


110 Euro stehen dem Heimbewohner lauf Gesetz als Taschengeld im Monat zu. „Das reicht für Frauen gerade mal, um zum Friseur zu gehen“, verdeutlicht Siegmar Engelmann.


alles lesen ......
https://www.moz.de/landkreise/uckermark ... 1/1684708/
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Re: Eigenanteil für Pflegeheime steigt

Beitragvon Birgit Kühr » Do 11. Okt 2018, 12:30

Ein Heimbewohner soll nun 110 Euro Taschengeld bekommen. Davon soll er Frisör und und ... bezahlen.

Ein Asylbewerber der in einer Asylunterkunft lebt und voll versorgt wird bekommt 135 Euro Taschengeld.

Maximal 135 Euro Taschengeld pro Monat
Asylsuchende oder -bewerber werden zunächst in einer Erstaufnahme-Einrichtung untergebracht. Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) regelt die Versorgung. Das, was sie für das tägliche Leben brauchen, erhalten sie als Sachleistungen, solange sie in der Erstaufnahme-Einrichtung oder in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind. Dazu gehören:Sogenannte Grundleistungen (Essen, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheits- und Körperpflege, Haushaltswaren), Geldbetrag für notwendige persönliche Bedürfnisse ("Taschengeld"), Medizinische Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt sowie Schutzimpfungen, im Einzelfall auch weitere Leistungen. Die Höhe des Taschengeldes liegt zwischen 79 Euro und 135 Euro/Monat.


https://www.lokalkompass.de/velbert/pol ... 33488.html

Warum bekommen unsere eigenen Leute weniger Tasschengeld? Diese haben doch unser Land aufgebaut und jahrelang in unsere Sozialkassen eingezahlt.

Man soll nicht hetzen, aber das ist kein hetzen, das ist die Ralität, dazu stehe ich auch hier im offenen Bereich im Forum.
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