Gesetzentwurf sieht mehr Geld für Asylbewerber vor




Gesetzentwurf sieht mehr Geld für Asylbewerber vor

Beitragvon WillyV. » Mi 5. Dez 2012, 14:52

Asylbewerber in Deutschland sollen zum ersten Mal nach 20 Jahren bessergestellt werden. Neben 202 Euro an Sachleistungen sind für alleinstehende Erwachsene nun 134 Euro Taschengeld im Monat vorgesehen. Dies geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums hervor, der der Nachrichtenagentur dpa am 05.12.2012 in Berlin vorlag.

Neuregelung soll Vorgaben des BVerfG umsetzen

Betroffen sind rund 130.000 Menschen. Mit der Neuregelung will die Regierung den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts nachkommen, Asylbewerbern ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Der Entwurf befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung. Die Leistungen für Partner und Kinder weichen nach unten gestaffelt ab. Der für Singles in den ersten beiden Aufenthaltsjahren aufgewendete Betrag von 336 Euro für Sachleistungen wie Essenspakete sowie Taschengeld liegt unter dem Hartz-IV-Regelsatz von derzeit 374 Euro.

Entwurf enthält ursprünglich geplante Sanktionsregelungen nicht mehr

Die Kosten der Unterstützung werden mit etwa 130 Millionen Euro jährlich veranschlagt. Sie schließen auch Unterkunft, Heizung und Hausrat sowie für die Kinder der Betroffenen Leistungen auf Bildung und Teilhabe ein. Ursprünglich vorgesehene Sanktionsregelungen sind im aktuellen Entwurf nicht mehr enthalten.
Quelle: http://beck-aktuell.beck.de/news/gesetz ... werber-vor
WillyV.
 

von Anzeige » Mi 5. Dez 2012, 14:52

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