Wenn ich ins Bett gehe, weiß ich nie, ob ich wieder aufwache




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Wenn ich ins Bett gehe, weiß ich nie, ob ich wieder aufwache

Beitragvon Birgit Kühr » Mi 28. Feb 2018, 12:55

"Wenn ich ins Bett gehe, weiß ich nie, ob ich wieder aufwache"
Die vergangene Nacht war die kälteste in diesem Winter. Marcel K. aus Duisburg ist obdachlos und hat sie im Freien verbracht, obwohl er das eigentlich nicht müsste.


Dorthin geht auch K.; am Kuhtor bekommen er und die anderen Obdachlosen Frühstück und eine Tasse Kaffee. Streetworker sprechen aus dem goldenen Bus heraus mit dem den Leuten. Es werden Decken verteilt. Man kennt sich hier. K.'s Kumpel sind ebenso dick eingepackt wie er. Alle stoßen beim Atmen weiße Wölkchen hervor. Es wird geklönt, gelacht und diskutiert wie überall sonst auch. Nur die Themen sind andere.

Es geht um Schlafplätze, den Ärger mit den Notunterkünften und die besten Plätze fürs Schnorren. "Die Leute sind okay", sagt K. "Wir kennen uns alle. Und wenn es hart auf hart kommt, dann helfen wir uns auch." Am Kältewagen sind die Obdachlosen unter sich. Niemand schämt sich hier. Auch K. schämt sich nicht für sein Schicksal. "Wozu?", fragt er. "Das kann jedem passieren. Das geht ganz schnell."


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http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dui ... -1.7426270
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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