Wenn Arbeit Armut bedeutet




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Wenn Arbeit Armut bedeutet

Beitragvon Birgit Kühr » Mo 9. Mär 2015, 16:31

Wenn Arbeit Armut bedeutet

Immer mehr Deutschen reicht ein Job alleine nicht zum Leben.
Mehr als 2,4 Millionen Arbeitnehmer haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit neben ihrem Hauptjob noch einen Minijob.
Die Zahlen sind in den vergangenen zehn Jahren auf das Doppelte gestiegen.


Von Lars Langenau, Thomas Öchsner und Pia Ratzesberger
Es ist dunkel, es ist kalt, es liegt Schnee, der Nebel frisst sich in die Kleidung. Eine gewöhnliche Nacht im Februar, halb vier. Um diese Uhrzeit begegnet man nur wenigen Gassigehern und Partygängern auf der Straße - und ein paar vereinzelten Zeitungsausträgern wie Andrea Mayereder. Um diese Uhrzeit beginnt für die 46 Jahre alte Münchnerin der Arbeitstag mit Fahrrad und Anhänger. "Immerhin kein Glatteis", sagt sie und macht sich daran, die ersten der 150 Zeitungen zu verteilen. Sechs Tage die Woche, je zwei Stunden, im Monat sind das etwa 3600 Zeitungen. Im Monat sind das für Mayereder genau 400 Euro. Ein Minijob. Es ist nicht ihr einziger


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/m ... -1.2380889
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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