Warum viele Obdachlose nicht in Notunterkünfte wollen




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Warum viele Obdachlose nicht in Notunterkünfte wollen

Beitragvon Birgit Kühr » So 5. Feb 2017, 23:50

Warum viele Obdachlose nicht in Notunterkünfte wollen

Mehr als 3300 Menschen verbringen allein in Berlin den Winter auf der Straße. Die Stadtmission stellt Schlafsäcke und Notunterkünfte bereit, aber viele Obdachlose lehnen das Angebot dankend ab.

Das Wichtigste in Natalias Leben sind ihre Decken. Ordentlich Ecke auf Ecke gefaltet, aufeinandergelegt zu einem knapp ein Meter hohen Stapel. Für Natalia ist ihr Deckenvorrat überlebenswichtig. Es ist kurz nach neun Uhr abends, knapp unter null Grad. Auf der Matratze, die sich die 40-Jährige mit einem pakistanischen Flüchtling teilt, sind bisher nur drei Decken ausgebreitet. Je kälter es wird, desto kleiner wird der Stapel.

Yannick Büchle würde Natalia und ihren Freund gerne mitnehmen. Der 21-Jährige fährt den Kältebus der Berliner Stadtmission. Zwischen acht Uhr abends und drei Uhr morgens können Passanten anrufen und Obdachlose melden. Büchle fährt dann zu ihnen, bietet heißen Tee, Schlafsäcke und Isomatten an. Wer will, kann im Bus auch zur nächsten Notunterkunft gefahren werden.


https://www.welt.de/vermischtes/article ... ollen.html
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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