In die Ausweglosigkeit abgeschoben




Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon guenter » Fr 18. Mai 2012, 01:31

ich habe noch ne frage bzw. idee.
es ist doch sicher nicht verboten, offizielle schreiben des amtes im net zu veröffentlichen. (weiß nur nicht, wie das geht, und habe keinen scanner.)
und auf diesen schreiben ist doch auch deren mail-adr. drauf. also dürfte deren veröffentlichung eigentl. nicht strafbar sein.

die 2 für mich zuständigen "damen" sind

Namen aus rechtl. Gründen gelöscht. Bitte keine Realnamen veröffentlichen. RZ

wie wärs, wenn alle eine protestmail-dorthin schicken, die gegen meine sozialkürzung protestiert und noch sagt, daß es ein besonderer skandal ist, daran festzuhalten, nachdem ärztl. atteste die lebensgefährlichkeit der amtl. entscheidung feststellten? (wg. der verschiebung vom essensgeld/bzw. lebensunterhalt in den miettopf, so daß ich nichts mehr zu essen habe und jetzt gefährl. medikamente auf leeren magen nehmen muß, wo der kreislauf kollabieren kann und was tierische magenschmerzen macht bzw. heftige magenschleimhautentzündung.
ein arzt sagte mir, daß dies allemal körperverletzung ist, aber wenn ich birgit richtig verstehe, kennt sie einen mann der entmündigt wurde.............. weil er dies zur anzeige bringen wollte?!?
was ich bei susi nicht ganz verstand, war dieser unterschied zwischen strafanzeige und strafantrag.
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von Anzeige » Fr 18. Mai 2012, 01:31

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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon susisonnenschein » Fr 18. Mai 2012, 07:20

lieber guenter ...eigendlich is der unterschied zwischen strafanzeige /strafantrag im verlinkten sehr deutlich .

strafanzeige :

http://de.wikipedia.org/wiki/Strafanzeige


strafantrag :

http://de.wikipedia.org/wiki/Strafantrag


http://th-h.de/infos/jura/strafanzeige-strafantrag.php


nun ja...ich vermute , was birgit meint ...ist die geschichte "bruno schillinger "...

http://www.bruno-schillinger.de/hartz4/
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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon Birgit Kühr » Fr 18. Mai 2012, 13:47

Ja öffentliche Schreiben darf man veröffentlichen. Aber bei diesen Schreiben müssen die Realnamen unkenntlich gemacht werden.

Aber auf welcher Grundlage sollten wir eine Protest E-Mail schreiben. Du hast uns doch gar keine Unterlagen gezeigt, wo bei dir Sozialkürzungen vorgenommen wurde.

Zeige uns deine ärztlichen Atteste die Lebensgefährlichkeit bescheinigen.

ich meinte mit meiner Aussage nicht, fass sie den Mann entmündigt haben, weil er Anzeige erstattet hat. Der Mann den ich meinte, hat ganz andere Sachen gemacht.
Ich vergesse nichts, ich vergebe nichts und ich erwarte, dass jeder seine gerechte Strafe bekommt, für das Leid, was er angerichtet hat.
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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon guenter » Sa 19. Mai 2012, 01:19

hallo birgit,
natürlich könnte ich dir kopien dieser unterlagen zuschicken (daß ich nicht scannen kann und am ort kein netcafe habe, erwähnte ich schon).
inzwischen aber hat sich eine neue situation ergeben. ich bekam heute einen brief vom gericht, wo das amt plötzlich als vergleich anbietet, meine volle miete noch 6 weitere mon. zu übernehmen, wenn ich dafür das verfahren für beendet erkläre.
ich weiß jetzt nicht, was ich sagen soll. wenn ich bis nov. immer noch nix billigeres gefunden habe, sitze ich im winter wieder gekürzt da- und über winter ist erfahrungsgemäß nur viel schwerer was zu finden.
zwar gehe ich davon aus, daß dieser plötzl. sinneswandel der bisherigen hardcore-crew nicht ohne einen anruf der richterin zustandekam, die wohl ansonsten eine entscheidung zu meinen gunsten signalisierte, bin mir aber trotzdem nicht sicher, ob ich nun mehr davon hätte, dem angebot zuzustimmen oder die entscheidung der richterin abzuwarten. was aber, wenn die dann doch nicht für die volle mietübernahme entscheidet oder auch nicht länger als 6 mon.? wie soll ich das voraussehen? oder weiß jemand, ob man erfahrungsgemäß davon ausgehen kann, daß das angebot des amtes unter dem zu erwartenden richterspruch liegen wird?
auch verstehe ich nicht, von welchem zukünftigen hauptverfahren und widerspruchsverfahren das amt spricht.

2. susi, den inhaltl. unterschied zwischen strafanzeige und strafantrag hatte ich schon begriffen, aber nicht, warum das eine nicht gegen amtsleute möglich sein soll und das andere (strafantrag) schon. das geht aus dem link nicht heror. bist du dir sicher, daß strafantrag in meinem fall möglich wäre?
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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon susisonnenschein » Sa 19. Mai 2012, 06:29

"2. susi, den inhaltl. unterschied zwischen strafanzeige und strafantrag hatte ich schon begriffen, aber nicht, warum das eine nicht gegen amtsleute möglich sein soll und das andere (strafantrag) schon. das geht aus dem link nicht heror. bist du dir sicher, daß strafantrag in meinem fall möglich wäre?"

nööö, bin ich denfinitiv nicht , ich erwähnte das als eine option, wenn nix mehr gehen sollte , nur , um das beurteilen zu können muss man eben was schriftliches zu deinem fall /zu deinen argumenten /behauptungen sehen und das sieht man ja nich .

es ist EINE möglichkeit von mehreren, aber, ob das bei dir praktikabel ist , weiss ich nich , kann ich nicht beurteilen .

im normalfalle arbeiten wir so , das ein fragesteller uns ,in irgendeiner form , die unterlagen zukommen lässt , weiss ich , abfotofrafiert und eingestellt (mach ich auch so, weil ich auch keinen scanner habe ..is zwar mühselig, jedes einzelne bild aufn rechner zu übertragen , aber, der zweck heiligt die mittel )und die interressierten forenmitglieder schreiben dazu , was ihnen einfällt ..aber eben auf grund von handfesten informationen .

so kommt /käme dann ein relativ "rundes bild "raus und eine auswahl der möglichkeiten der wehr , die angezeigt sind und vorallem auch praktikabel.
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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon guenter » Sa 19. Mai 2012, 13:46

hi susi,
da ich auch nicht weiß, was "einstellen" bedeutet und wie das geht (null ahnung vom PC) und auch nichts zum abfotografieren habe, könnte ich nur fotokopien meiner unterlagen an jemand von euch schicken.
wg. der anzeige frage ich dann nochmal n anwalt den ich kenne (ist ein anderer als der bereits erwähnte sozialanwalt)
ich muß jetzt erstmal schauen, mit obiger angelegenheit abschließen zu können, dann muß ich vielleicht bald ins krankenhaus, und dann will ich erstmal ne zeitlang meine ruhe haben.
will am mo. nochmal das falz fragen, was die vom kompromißangebot des amtes halten oder ob ich lieber auf den richterspruch warten soll; momentan denke ich daran, ich könnte sagen daß ich zustimme wenn die ihr angebot "bis 31.10." bis 30.4.2013 verlängern würden.
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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon guenter » Mo 28. Mai 2012, 13:39

nachdem ich dem gericht schrieb, daß das amt doch bis 30.4.2013 übernehmen möge, oder ich würde ein gerichtsurteil vorziehen, schrieb mir die richterin, besser das amtsangebot bis 31.10. annehmen, da eine gerichtl. entscheidung zugunsten einer weiteren vollen mietübernahme über 1/2 jahr hinaus nicht möglich sei.
dies überraschte mich, da es zumindest bis vor kurzem möglich war, gleich für 1 jahr oder sogar auf dauer zu übernehmen. ich telefonierte mit dem FALZ und da meinte jemand, da hätten sich wohl die gesetze -oder einfach die praxis- wieder verschärft, es gäbe tatsächl. gerichtsurteile nur noch halbjahresweise.
und es wäre sogar so, daß selbst dann, wenn ich bis dahin noch nix gefunden habe und anhand der wohnungsannoncen nachweisen könne, daß nichts passendes angebopten wurde, daß amt nicht automat.weiter übernehmen müsse, sondern nur weiter übernehmen könne (alles nur kann-vorschriften aber nichtmuß). d.h. vermutlich sitze ich dann ausgerechnet über den winter wieder gekürzt da und muß es wieder beim gericht probieren-man findet einfach keine innerl. ruhe vor dem ewigen amtl. terror um sich mal auf seine behandlungen, OP und sowas konzentrieren zu können.

bis 31.10.- da müßte ich theoretisch in meinem dörfchen -und ich muß nur noch hier suchen- in 2 mon. schon das gefunden haben, daß allen amtsarzt-kriterien standhält, denn ich habe ja auch eine 3-monatige kündigungsfrist. wenn ich erst in letzter minute was finde (wenn überhaupt!!!) hätte ich das problem mit ner doppelten und dreifachmiete, die mir wohl kein amt übernehmen wird (oder?-frage an euch); dann ist meine kaution weg. das war ja mein geld und kann dem amt egal sein.

noch ne frage an euch: kann mich das amt auch in eine wohnung von z.b. 20-30qm zwingen, oder kann ich auf 45qm bestehen? jetzt habe ich 62qm, und die stehen voll.ich kann ja für das amt nicht meine möbel, meine einbauküche (die nicht überall reinpassen wird) etc. auf den müll werfen, und in eine leere wohnung ohne küche einziehen. oder können die auch schon sowas verlangen???
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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon guenter » Do 31. Mai 2012, 13:38

schade, daß mir niemand mehr geantwortet hat....
warum eigentlich nicht?
bin ich irgendwie in ungnade gefallen?
guenter
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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon Christinchen » Do 31. Mai 2012, 14:00

guenter hat geschrieben:schade, daß mir niemand mehr geantwortet hat....
warum eigentlich nicht?
bin ich irgendwie in ungnade gefallen?


Nein Günter, wieso auch?
Ich schubs den Beitrag noch mal hoch mit der Hoffnung, dass Du sachkompetente Antworten bekommst.
Manchmal gehen Beiträge irgendwie "unter"...
fG
C
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Re: In die Ausweglosigkeit abgeschoben

Beitragvon Reiner Zufall » Do 31. Mai 2012, 16:13

Die 45 m² sind ja wohl eine Höchstgrenze für Single, bis zu der das Ämtchen zahlt. Ich fürchte, daß z.B. 30 m² auch angemessen sein werden, weil es eben sehr viele Menschen ohne Sozialleistungsbezug gibt, die auch keine größere Wohnung haben.
Reiner Zufall
 

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